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Die Löscharbeiten beim Königsdorfer Flugplatz waren eine Übung. Ein Helikopter warf Wasser ab.

Polizeiübung

Löscharbeiten bei den Segelfliegern

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Königsdorf – Die Hubschrauberstaffel der Polizei hat den Ernstfall am Segelflugplatz Königsdorf geprobt. Der Flugplatzchef, Alico Sternbeck, sagt: Die Übungen "dienen dem Gemeinwohl".

Sie löschen aus der Luft: Mehrere Helikopter flogen Anfang April nach Königsdorf, als damals gut 10 000 Quadratmeter Fläche im Moor in Flammen standen (wir berichteten). Am Donnerstag kamen erneut Löschhubschrauber nach Königsdorf, diesmal aber zu Trainingszwecken. Am Segelflugzentrum fand eine Routineübung der Polizeihubschrauberstaffel Bayern statt.

Laut Pressemitteilung des Segelflugzentrums war der Polizeihubschrauber vom Typ EC 135 im Einsatz. Die Besatzung übte unter anderem die Befüllung eines speziellen Wasserbehälters im Bibisee. Sein Fassungsvermögen: 500 Liter. Anschließend warfen die Piloten das Löschwasser gezielt wieder ab – so, wie es beispielsweise bei einem schweren Waldbrand notwendig ist.

Eine weitere Übungseinheit war, Lasten mithilfe eines am Hubschrauber befestigten Krans punktgenau aufzunehmen und an anderer Stelle wieder abzusetzen. Diese Transporte sind bei Katastropheneinsätzen wichtig, erklärt Mathias Schunk, Sprecher des Segelflugzentrums. So könne Hilfsmaterial in unwegsames Gelände gebracht werden. Mit Hilfe einer Rettungswinde können Einsatzkräfte im Gebirge zu verletzten Personen abgesetzt werden. Auch das wurde geübt.

Für die Erprobung der Szenarien war laut Segelflugzentrum viel Platz notwendig. Der Flugplatz in Königsdorf sei deshalb „ein optimales Übungsgelände gewesen“ – auch, weil der Bibisee in direkter Nähe liegt. „Die Anfrage der Polizei, ob man unser Gelände für diese Übung nutzen darf, gaben wir natürlich sehr gerne statt“, sagt Flugplatzchef Alico Sternbeck. „Wir freuen uns darüber, auf diese Weise dem Gemeinwohl dienen zu können.“ Den Flugbetrieb vor Ort koordinierte während der Übung Bert Kollmeier, aktiver Polizist der Hubschrauberstaffel und aktiver Segelflieger. dor

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