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Mit der Änderung der Einbeziehungssatzung ist der Königsdorfer Gemeinderat einem Bauwerber entgegengekommen.

Gremium kommt Bauwerber entgegen

Königsdorfer Gemeinderat stimmt einer Änderung der Einbeziehungssatzung zu

  • vonPeter Borchers
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Um einem Bauwerber entgegenzukommen, wird die 2019 erlassene Einbeziehungssatzung für den nordwestlichen Ortsrand geändert.

Königsdorf – Im Jahr 2019 hatte die Gemeinde eine Einbeziehungssatzung für die Flurnummern 277 und 280 T am nordwestlichen Ortsrand erlassen. Ein Bauwerber, der in diesem Bereich nun ein neues Wohngebäude samt Gewerbeeinheit errichten möchte, hatte der Verwaltung im Februar schriftlich mitgeteilt, dass die Festsetzungen für sein Vorhaben ungünstig seien und deshalb um eine Änderung der Satzung gebeten.

Seine Wünsche betrafen sowohl das Baufenster in seiner Lage auf dem Grundstück als auch die Anordnung der Stellplätze, die Verkleinerung der einzugrünenden Flächen sowie die Anpassung der Dachneigung auf 30 Grad und der Wandhöhe. Mittlerweile habe man die offenen Frage mit dem Antragsteller und den zuständigen Fachbehörden abklären können, teilte Bauamtschef André Murach den Gemeinderäten in deren jüngster Sitzung mit. Die beantragten Änderungen habe der Planungsverband (PV) Äußerer Wirtschaftsraum in die Satzung eingearbeitet. So wurde das Baufenster geringfügig nach Norden und Westen verschoben, um eine bessere Nutzung des Grundstücks sowie die Einfahrt in die Garagen zu ermöglichen. Für die Garagen und Stellplätze hat der PV keine separaten Baufenster festgelegt. In Abstimmung mit der der Unteren Naturschutzbehörde wurde außerdem die Ortsrandbegrünung im Norden auf zwei Meter Breite reduziert. Da die Einbeziehungssatzung keine Dachneigung festlegt, darf der Bauwerber mit einer Schräge von 30 Grad planen. Überdies ist jetzt eine Überschreitung der Wandhöhe von 1,7 Meter zulässig, um dem Antragsteller den Einbau von Quergiebeln zu ermöglichen.

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Das Gremium segnete die 1. Änderung der Einbeziehungssatzung um die genannten Punkte einstimmig ab und beauftragte den PV mit deren Erstellung. Die Kosten muss die Grundstückseigentümerin tragen. Der mittlerweile vom PV gefertigte Entwurf wird nun öffentlich ausgelegt. Zudem sind die Träger öffentlicher Belange zur Stellungnahme aufgefordert worden. Auch mit dieser Vorgehensweise zeigten sich alle Gemeinderäte einverstanden.

peb

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