Gauland: Ermittlungen gegen AfD-Chef - wegen „privatem Steuerfehler“

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Der tödliche Unfall im Oktober auf der B11 im Bereich der Tankstelle Krenn wird in einer Unfallkommission ausführlich untersucht. 

Bundesstraße 11

Nach dem tödlichen Unfall: Bauamt will Königsdorfer  Gefahrenstelle  entschärfen

Politiker und Verkehrsexperten besichtigen den Unfallschwerpunkt an der B11 in Königsdorf.

Königsdorf Die gefährliche Verkehrssituation auf der B11 im Bereich der Tankstelle Krenn ist ein Dauerbrenner in der Gemeinde Königsdorf. Jetzt ist Bewegung in die Sache gekommen. Mitte November fand ein Ortstermin mit dem Staatlichen Bauamt Weilheim, Bürgermeister Anton Demmel sowie den Fraktionsvertretern statt.

Seit Jahren setzt sich die Gemeinde für verkehrliche Maßnahmen, am liebsten eine Unterführung für querende Fußgänger und Radfahrer, in diesem Abschnitt der B11 ein. Doch bislang scheiterten alle Bemühungen. Erst vor wenigen Wochen war es dort zu einem tödlichen Unfall gekommen (wir berichteten). Der ehemalige Geretsrieder Stadtrat Harald Sachers wollte mit seinem Fahrrad die B11 überqueren und übersah vermutlich einen herannahenden Motorradfahrer. Der 86-Jährige erlag später in der Klinik seinen Verletzungen.

Der Unfall war nicht der Anlass für den aktuellen Ortstermin, wie Andreas Baumann, Geschäftsleiter der Gemeinde, erklärt. Der Termin sei schon länger geplant gewesen. Thematisiert worden sei das Unglück bei dem Treffen natürlich. Auf Nachfrage berichtet Martin Herda, zuständiger Abteilungsleiter im Staatlichen Bauamt Weilheim, der bei dem Ortstermin dabei war, wie es in der Sache weitergehen wird. Demnach wird das Unglück Thema in einer Unfallkommission mit Fachleuten sein, die eine ausführliche Bewertung vornimmt. Überlegt werde dann auch, was man an der Stelle zur Vermeidung von Unfällen tun könne.

Eine Unterführung, auf die die Gemeinde poche, sei kostspielig, und die Umsetzung würde lange dauern. „Man wird prüfen, ob man mit bautechnisch einfacheren Mitteln schneller zum Erfolg kommt“, so Herda. Möglichkeiten wären eine Verbesserung der Sicht bei der Ein- und Ausfahrt vom Gewerbegebiet und der Tankstelle in die B11 oder eine Reduzierung der Geschwindigkeit in dem Bereich. Auch eine Querungshilfe käme in Betracht, so dass sich Fußgänger und Radfahrer immer nur auf eine Fahrbahnrichtung konzentrieren können. Der Gemeinde würden entsprechende Vorschläge Anfang des neuen Jahres vorgestellt. Bürgermeister Anton Demmel verwahrt sich derweil gegen Vorwürfe, dass man erst aktiv werde, wenn etwas passiert. „Straßenbaulastträger ist hier nicht die Gemeinde“, stellt der Rathauschef klar. „Wir dürfen nicht einmal Schilder aufstellen.“

yvi

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