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Die Polizei prüft noch, ob es sich um eine Straftat handelt.

Am Rande einer Larp-Veranstaltung in der Jugendsiedlung

Königsdorfer stürzt über Stolperdraht

Königsdorf - In kriegerischer Absicht haben Rollenspieler einen Stolperdraht gespannt. Das wurde einem Königsdorfer zum Verhängnis.

Das hätte böse ausgehen können: Bei einem Spaziergang im Wald ist ein 69-jähriger Königsdorfer am Wochenende über einen gespannten Draht gestolpert und gestürzt. Der Mann wurde zum Glück nicht verletzt, verständigte aber die Polizei.

Zu dieser Zeit lief in der Jugendsiedlung Hochland ein so genanntes Live-Rollenspiel (www.illusion-larp.de). Dabei versetzten sich die Teilnehmer in die Zeit der Kelten und spielten die Schlacht um eine Festung durch. „Eine Gruppe von Teilnehmern“, so vermutet die Polizei, „spannte wohl in kriegerischer Absicht einen Draht über eine nahegelegene Forststraße, um verfeindete Clans ins Stolpern zu bringen.“ Das wurde dem Königsdorfer zum Verhängnis.

Ob eine Straftat vorliegt, wird noch geprüft. Die Entscheidung darüber liegt letztendlich bei der Staatsanwaltschaft in München.

sas

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