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Staunen in der Kirche: In einem feierlichen Gottesdienst wurde der neue Altar geweiht. 

Festgottesdienst in der Pfarrkirche

St. Laurentius erstrahlt nach Sanierung wieder

Weihwasser, Chrisam, Weihrauch und Kerzenschein: Weihbischof Wolfgang Bischof hat den neuen Altar in der Königsdorfer Pfarrkirche geweiht. Sie erstrahlt nach der Sanierung des Innenraums wie neu.

Königsdorf – Der eine oder andere Gottesdienstbesucher hat am Sonntag unauffällig sein Handy gezückt, um ein Foto von der Pfarrkirche St. Laurentius zu schießen. Sie erstrahlt nach zwei Jahren der Innensanierung in neuem Glanz. Ein Jahr blieb sie geschlossen. Beim Festgottesdienst mit Altarweihe zur Wiedereröffnung waren von allen Seiten lobende Worte zu hören.

Reliquien werden eingelassen

Weihbischof Wolfgang Bischof und Dekan Mario Friedl zelebrierten die fast zwei Stunden dauernde Messe. Die Kirchenbänke waren voll besetzt – viele Gläubige wollten bei dem krönenden Abschluss der Innenrenovierung dabei sein. Im Verlauf der Zeremonie hatte der Weihbischof begeisterte Unterstützung von einigen der allerjüngsten Gemeindemitgliedern. Die Mädchen und Buben durften nach vorne kommen, als am Altartisch Reliquien von zwei Heiligen, Otto von Freising und Joseph Maria Tomasi, eingesetzt wurden. Es sei ein alter Brauch Reliquien von Heiligen in die Altäre einzulassen, erklärte Weihbischof Bischof diesen Vorgang.

 Weihbischof Wolfgang Bischof (re.) entzündete den Weihrauch.

Im Anschluss daran wurde der Altar mit Weihwasser besprengt, mit Chrisam gesalbt, Weihrauch auf ihm verbrannt, die Kerzen angezündet und das Weihegebet gesprochen. Der Bischof bedankte sich bei allen, die dazu beigetragen haben, dass man an diesem Sonntag gemeinsam feiern konnte. „Es hat alles wunderbar geklappt“, sagte er. „Jetzt könnt ihr Weihnachten in einer richtig schönen Kirche feiern.“

Sanierung kostete 1,8 Millionen Euro

Der Innenbereich der Pfarrkirche St. Laurentius wurde wie berichtet für 1,8 Millionen Euro umfangreich saniert: vom Kirchenschiff über Heizung und Elektronik bis zu Deckengemälden, Hochaltar, Seitenaltären und Altarbild. Zudem wurde ein neuer Altar und Ambo aus Stein errichtet. 90 Prozent der Kosten übernimmt die Erzdiözese München und Freising, zehn Prozent muss die Pfarrgemeinde stemmen. Von diesen 180 000 Euro fehlen aktuell noch 45 000 Euro.

Den Stimmen der Gottesdienstbesucher nach zu urteilen, hat sich die Mühe gelohnt. „Wunderschön schaut die Kirche nach der Sanierung aus“, meinte etwa die Leiterin des Heimatmuseums Marlies Hieke. Die Farben seien viel klarer und strahlender. „Die ganze Atmosphäre ist sehr angenehm – und man friert nicht mehr“, sagte sie. Eine andere Gläubige bewunderte die restaurierten Gemälde und die „klare und schlichte Form des neuen Altars“. Alles sei nun „hell und freundlich“.

Nach dem Festgottesdienst lud Dekan Mario Friedl die Gläubigen zu gemeinsamen Stunden der Begegnung in den Königsdorfer Gasthof zur Post ein.

Yvonne Zuber

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