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Turbulent ging es am Samstag auf der Bühne des Postsaals zu mit (v. li.) Karl (Simon Albers), Hausl (Anderl Länger), Dorfbader (Martin Eichbichler), Urschl (Agnes Kerwien) und der Wirtin (Regina Mayr).

Immer diese Urschl

Jede Menge Lacher beim Trachtler-Theater der Alpenrose

Königsdorf - Jede Menge Lacher hat die Theatergruppe des Trachtenvereins Alpenrose Königsdorf-Osterhofen eingeheimst. Das Lustspiel „Die pfiffige Urschl“ kam bei den 170 Premierengästen bestens an.

In dem Stück geht ohne die Urschl – köstlich dargestellt von Agnes Kerwien – gar nichts. Sie ist naiv und tollpatschig und verursacht viel Verwirrung und Aufregung im Gasthaus „Zum Roten Ochsen“. Andererseits ist sie aber auch pfiffig und temperamentvoll und überzeugt mit ihrem Durchsetzungsvermögen, besonders gegenüber der Männerwelt.

Ausgerechnet kurz vor der Hauptsaison bricht sich die alleinstehende Wirtin des Gasthauses ein Bein und muss ins Krankenhaus. Dann kommt auch noch ihre Nichte Marile zu Besuch, gefolgt von ihrem verliebten Freund Karl. Aufgrund der Abwesenheit der Wirtin ernennt sich der Hausl (herrlich gespielt von Anderl Länger) kurzerhand zum Geschäftsführer und stellt die Nicht-Fachkraft Urschl als Bedienung ein.

Mit neuen Ideen und dem jungen Karl als „Blickfang“ bringt er die Wirtschaft so in Schwung, dass der Rote Ochse plötzlich zu einem Magnet für Frauen wird. Die Situation erreicht ihren Höhepunkt, als die Wirtin nach ein paar Tagen zurückkehrt und entdeckt, dass ihr ein Schuldschein gestohlen wurde. Verdächtige gibt es viele, zum Beispiel den Dorfbader, der schon lange um die Wirtin herumschwänzelt. Die Urschl ist wieder einmal gefordert, denn schließlich zählt auch sie zu den Verdächtigen.

Ein „Stück zum Lachen“ lautet der Untertitel des ländlichen Schwanks, und damit wurde den Besuchern keinesfalls zu viel versprochen. Alle Mitwirkenden gingen voll in ihren Rollen auf. Von Regina Mayr als Wirtin über Kathrin Gaisreiter als ihre Nichte Marile und Simon Albers, der den „Blickfang“ Karl spielt, bis zu Martin Eichbichler, der den Dorfbader darstellt. Auch Claudia Sonner als Touristin und Kaspar Mayer als „Bergmoser“ spielten ihre Rollen ganz famos. Das Ensemble sorgte dafür, dass die Lachmuskeln der Zuschauer an dem Abend ordentlich strapaziert wurden. Die Besucher amüsierten sich prächtig, wenn Urschl etwa vom „Sezierbrettl“ und „Sezierunterricht“ sprach, statt vom „Servierbrettl“ und vom „Servierunterricht“.

Regie führten Maria Harant und Hans Huber. Antonia Wasensteiner fungierte als Souffleuse. Wen das viele Lachen hungrig gemacht hatte, der konnte zwischen den leckeren Gerichten auf der Theaterkarte wählen.

Weitere Aufführungen:

Weitere Aufführungen finden statt am Samstag, 9. Januar; am Sonntag, 10. Januar; am Freitag 15. Januar und am Samstag 16. Januar. Beginn ist jeweils um 19.30 Uhr. Kartenvorverkauf bei der Sparkasse Königsdorf.

von Yvonne Zuber

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