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Eingeschränkter Spaß: In Flüssen und Seen (wie hier am Starnberger See) ist Schwimmen erlaubt. Die Freibäder dagegen müssen noch geschlossen bleiben. 

Saison startet mit einem Aber

Baden in Corona-Zeiten: Wo es in Bad Tölz-Wolfratshausen erlaubt ist und wo nicht

Angesichts der Corona-Pandemie stehen nicht alle Bademöglichkeiten in Bad Tölz-Wolfratshausen zur Verfügung. Wir haben nachgefragt, wo man sich erfrischen kann.

Bad Tölz-Wolfratshausen – Hoch Quirinius ist in diesen Tagen Sonne satt zu verdanken. Am Vatertag am Donnerstag (Christi Himmelfahrt) soll es bis zu 26 Grad warm werden. Damit kann die Badesaison starten. Angesichts der Corona-Pandemie darf man sich allerdings nicht überall erfrischen.

Bäder bleiben in Bayern laut Allgemeinverfügung geschlossen. Der Betrieb sämtlicher Einrichtungen, die der Freizeitgestaltung dienen, ist untersagt. Das gilt auch für Freibäder, die zu dieser Zeit im Jahr eigentlich aufsperren würden. „Wenn ich aus dem Fenster schaue, wäre uns das sehr recht, aber so wie ich das verstanden habe, wird das noch dauern“, sagt Markus Landthaler, Bürgermeister der Gemeinde Lenggries, die das Naturfreibad am Maria-Anna-Weg betreibt. Gleiches gilt für die Eichmühle in Bad Tölz und das Alpenwarmbad Benediktbeuern.

Auch Brigitte Pirchmoser, die das Arzbacher Freibad betreibt, würde liebend gerne Badegäste empfangen. Sie will öffnen, „sobald die Regierung grünes Licht gibt“. Immerhin: Die Sonnenterrasse darf wieder bewirtet werden. Auch auch den Tennisplätzen darf nach telefonischer Reservierung gespielt werden. In beiden Fällen braucht man beim Zutritt einen Mundschutz – „wie überall“, so Pirchmoser.

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Während Wasserratten der Freibadbesuch noch verwehrt bleibt, ist ihnen das Schwimmen im See oder im Fluss – als Sport und Bewegung an der frischen Luft – bereits erlaubt. Auch sonnen darf man sich in der Öffentlichkeit laut Innenministerium. Das bestätigt Marlis Peischer, Sprecherin des Landratsamts. Aber „Abstand ist das Gebot der Stunde“, betont sie. Wie die Sardinen in der Büchse darf am Isarstrand oder Seeufer also niemand liegen.

Da die Polizei als Kontrollbehörde überprüft, ob sich die Bürger an die Regeln halten, treffen die Gemeinden an ihren Gewässern im Landkreis keine besonderen Vorkehrungen. Im Erholungsgelände Ambach am Starnberger See „läuft alles wie bisher“, sagt Münsings Bürgermeister Michael Grasl. Das Nordufer des Kirchsees samt Stegen ist in Sachsenkam ebenfalls wie gewohnt für Badegäste zugänglich, teilt Rathauschef Andreas Rammler mit. Neu ist aber: Der Kassier der Parkgebühr trägt einen Mundschutz.

Am Buchener Weiher in Bad Heilbrunn erinnert ein Schild daran, Abstand zu halten. Den Badeplatz richtet die Familie Abeltshauser her, man darf ihn nach Rücksprache mit der Gemeinde nutzen, berichtet Hanni Abeltshauser. „Ich muss nur jeden Tag die Toiletten reinigen, aber das mache ich sowieso“, sagt die Unterbuchenerin. Seife und Desinfektionstücher stünden ebenfalls bereit.

Im Königsdorfer Bibisee ist das Baden ebenfalls erlaubt, sagt Marko Buric, Pächter des Erholungsgeländes. Auch hier weisen Schilder darauf hin, auf den Wiesen 1,50 bis zwei Meter Luft zum Nebenmann zu lassen. Gleiches gilt, wenn man sich am Kiosk ein Eis kaufen will, „Dafür haben wir eine Einbahnstraßenregelung, zum Glück ist genug Platz dafür“, so Buric. Am Kiosk müsse man zudem einen Mundschutz tragen.

Zum Start in die Badesaison gibt das Landratsamt üblicherweise Informationen über die Wasserqualität und die -temperaturen heraus. Aufgrund der Pandemie hätten bislang allerdings keine Prüfungen vorgenommen werden können, erklärt Peischer. „Geplant ist eine Prüfung Mitte Juni an den fünf EU-Badegewässerstellen, also Walchensee, Sylvenstein, Kirchsee, Bibisee und Starnberger See in Münsing.“  sw

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