Kolpingplatz: Schlagkräftig Richtung Förderverein

Waldram - Der Förderverein für die Einrichtung einer Dokumentationsstätte am Waldramer Kolpingplatz soll noch in diesem Jahr gegründet werden. Bis es so weit ist, gibt es viel zu tun.

Viereinhalb Stunden, etwa bis Mitternacht, dauerte das Treffen im Waldramer Gasthof zur Post am Montagabend. Viereinhalb Stunden, in denen die 15 Teilnehmer vom Historischen Verein Wolfratshausen und der Siedlungsgemeinschaft Waldram einiges auf den Weg gebracht haben. „Es war eine für die Vereinsgründung sehr wichtige vorbereitende Sitzung“, sagt Sybille Krafft, Vorsitzende des Historischen Vereins.

Ganz so schnell, wie manch einer sich eine solche Gründung vielleicht vorstellt, gehe es zwar nicht. Der Förderverein soll aber auf jeden Fall noch in diesem Jahr ins Leben gerufen werden. Es gebe aber noch jede Menge Fragen beispielsweise mit dem Finanzamt oder der Stadt Wolfratshausen zu klären, sagt Krafft, vor allem zur Satzung. Eine eigens dafür gegründete Arbeitsgruppe wird sich in nächster Zeit um die Antworten kümmern. „Wir wollen diese Dinge in aller Ruhe klären“, ergänzt Krafft. Schließlich habe man eine große Verantwortung zu schultern, weil es mit der Zukunft des ehemaligen jüdischen Badehauses um ein großes und für die Stadt bedeutendes Projekt gehe. Wolfgang Saal, Vorsitzender der Waldramer Siedler, pflichtet ihr bei. „Das muss Hand und Fuß haben. Sonst macht es keinen Sinn.“

Was nicht heißt, dass im Hindergrund nicht schon fleißig gearbeitet wird. Saal zufolge habe man sich am Montag auf zwölf Themenfelder geeinigt, die es zu beackern gilt. Welche Inhalte soll die Dokumentationsstätte haben? Wie tritt der Verein nach außen auf? Welchen Namen soll er haben? Wie soll er sich im Internet präsentieren? Wie soll die Vereinsverwaltung ausschauen? All diese Aspekte müssten verschiedene Arbeitsgruppen sorgfältig und mit großer Umsicht erarbeiten, so Saal.

(fla)

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