Redakteurin Susanne Weiß 

Interkommunales Hallenbad

Kommentar: Jetzt heißt es zuschlagen

Das neue Hallenbad in Geretsried, das der Nordlandkreis gemeinschaftlich bauen will, wird teuer. Dennoch sollte das Projekt nicht mehr länger herausgezögert werden, findet unsere Autorin.

Die Kostenverteilung für das neue Hallenbad liegt auf dem Tisch. 

Hatten Sie schon einmal 9,4 Millionen Euro in der Hand? Die Menge an Scheinen kann sich wohl kaum einer von uns vorstellen. Ja, es ist ein Haufen Geld, den Geretsried in das neue Hallenbad steckt. Aber es ist gut, dass der Stadtrat nicht vor dieser horrenden Summe zurückschreckt. Der Nordlandkreis braucht diese Schwimmhalle. Er hätte sie günstiger haben können, und der Bau wird erwartungsgemäß angesichts der Konjunktur noch teurer. Was es aus der Causa Hallenbad zu lernen gibt: Irgendwann müssen Entscheidungen gefällt werden. Je länger ein Projekt herausgezögert wird, desto teurer wird es. Das sollten sich auch die Partnerkommunen zu Herzen nehmen, wenn die Vereinbarung vor ihnen liegt. Die größte Stadt im Landkreis ist bereit, den Löwenanteil für dieses Projekt zu schultern. Jetzt heißt es zuschlagen.

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