Ein Kreisverkehr an der Kreuzung der beiden Staatsstraßen 2072 und 2369 könnte vor allem zu Stoßzeiten helfen, Verkehrsstaus zu vermeiden. Foto: sh

Kreisel nach der Isarbrücke?

Geretsried - Einen neuralgischen Punkt hat Geretsrieds Verkehrsgutachter Robert Ulzhöfer während der Verkehrsbefragung im Frühjahr ausgemacht.

Wer nicht durch Wolfratshausen zur Salzburger Autobahn fahren will, der nimmt die Staatsstraße 2369 in Geretsried, biegt nach der Tattenkofener Brücke nach links auf die Staatsstraße 2072 ab und fährt über Egling nach Sauerlach. Doch am Kreuzungspunkt der beiden Staatsstraßen stellt sich ein Problem, so Gutachter Robert Ulzhöfer diese Woche im Stadtrat.

Weil im Berufsverkehr sehr viele Fahrzeuge aus Richtung Bad Tölz kommen, müssen die Linksabbieger nach Egling warten, und es bildet sich ein Rückstau bis auf die Tattenkofener Brücke. Ulzhöfer regte deshalb an, diesen Knotenpunkt und damit die gesamte Strecke für Autofahrer attraktiver zu machen, eventuell durch einen Kreisverkehr. „Das würde noch ein paar hundert Fahrzeuge von der B 11 und auch aus Wolfratshauen wegbringen“, sagte der Gutachter.

Das Staatliche Bauamt Weilheim dürfte von diesem Vorschlag wenig begeistert sein. Die Behörde hat die Staatsstraße 2072 in diesem Bereich gerade erst ausgebaut. (sas)

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