Hubertus Hollmann hat zwei Sorgen: die niedrige Umsatzrentabilität und die hohen Personalkosten.

Kreisklinik: Chirurgie entwickelt sich glänzend

Wolfratshausen - Die Zahlen, die Kreisklinik-Geschäftsführer Hubertus Hollmann am Mittwoch dem Kreistag vorlegte, sind positiv.

Obwohl durch die Kostendämpfung die Rahmenbedingungen für Krankenhäuser zurzeit denkbar schlecht sind, steht die Kreisklinik Wolfratshausen ganz gut da. Auch 2009 dürfte das Ziel, die Zahl der behandelten Patienten um knapp fünf Prozent auf 7200 zu steigern, erreicht werden, so Hollmann – in den beiden Vorjahren lag das Wachstum sogar zwischen 7,1 und 8,5 Prozent.

Den größten Sprung machte die Chirurgie. 2007 , als mit Dr. Stefan Schmidbauer ein neuer Chefarzt kam, verbuchte die Abteilung einen Anstieg bei der Fallzahl um über 18 Prozent, 2008 waren’s nochmal gut 15 Prozent. In der Abteilung Innere Medizin, wo auch umstrukturiert wurde, wuchs die Patientenzahl nur um 2,3 und 5,7 Prozent, heuer sollen es aber fast zehn Prozent sein. Laut Geschäftsführer äußern sich 85 Prozent der Patienten per Fragebogen zufrieden.

Nur zwei Sorgenbereiche gibt es: Die Umsatzrentabilität ist sehr niedrig, die Personalkostenquote mit 67 Prozent zu hoch – eine Folge daraus, dass die Klinik so klein ist. (job)

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