Kuchen ist nicht gut für Torhüter

- BCF-Fußballer leiden an ihrem Ruhetag mit dem FC Bayern

Antalya - "Bos zaman en güzel zaman"* - erst recht im sonnigen Südosten. Gestern Nachmittag hatten die BCF-Fußballer in ihrem Vorbereitungscamp trainingsfrei. Endlich durften Brunners wackere Burschen mal die "Bos zaman en güzel zaman"* Beine hochlegen, abschalten, einkaufen in Antalya, oder ein ausgiebiges türkisches Bad nehmen. Klar, dass alle fröhlich grinsten.

Regeneration stand ganz oben - körperlich und auch mental. Letzteres vor allem aufgrund des Bayern-Dramas vom Vorabend. Ein bunter Mix aus Schweizern, Türken, Russen sowie roten und blauen Farchetern hatte die Partie des deutschen Rekordmeisters gegen Madrids Königliche auf Großleinwand verfolgt. Waren die Sympathien zunächst noch verteilt, vor allem die Schweizer scheinen sich den Spaniern verbundener zu fühlen als ihren Nachbarn, überzeugte der FC Bayern im Laufe des Abends einen Großteil des Publikums. Grenzenloser Jubel nach Makaays Führungstreffer, betretenes Schweigen nach dem Ausgleich. Als erster fand Thorsten Arlt die Worte wieder. Beim nachmittäglichen Torschusstraining hatte Trainer Andi Brunner seinen Keeper nach einem haltbaren Treffer noch aufs mittägliche Dessert-Buffet hingewiesen. Jetzt rief Arlt seinem Coach nach dem Kahn-Patzer zu: "Vielleicht hat der Olli ja auch zu viel Kuchen gegessen." Derweil gefror den eingefleischten Bayern-Fans das Lächeln beim Anblick der Zeitlupe.

Heute wird es selbst wieder ernst für die BCF-Equipe. Sie trifft auf ein sehr starkes Team aus Südkorea - dem Land des Lächelns. Aber nein, das ist ja Thailand.redGTEXT=*Zu Deutsch: Freizeit ist die schönste Zeit.

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