Sebastian Horn und Florian Rein stellen beim Flussfestival in Wolfratshausen das neue Album ihrer Band Dreiviertelblut vor.

Großes Programm

Kultur, Musik und Kabarett beim Flussfestival Wolfratshausen

Hochklassige Musik, regionale Künstler oder scharfsinniges Kabarett – für jeden Geschmack ist beim Flussfestival 2017 in Wolfratshausen etwas geboten.

Es weht ein Hauch von Sidney durch die Loisachstadt: Das an das wahrscheinlich berühmteste Opernhaus der Welt erinnernde Opera Tent über den Köpfen der Gäste an der Alten Floßlände bietet nicht nur eine Überdachung beim Bestaunen der Kunst auf der schwimmenden Bühne, sondern auch einen malerischen Blick auf die historischen Häuser der Wolfratshauser Altstadt.

Hochklassiges Programm beim Wolfratshausener Flussfestival

Das Programm ist nicht nur vielschichtig, sondern zudem absolut hochklassig. Ein musikalisches Highlight ist der Auftritt des deutschen Sängers Max Mutzke (18.07.). Die Bandbreite seines Repertoires könnte sinnbildlich für das Wolfratshausener Flussfestival stehen. Jazz, Blues, Pop, Soul und Funk – es scheint keine Disziplin zu geben, die der leidenschaftliche Musiker nicht beherrscht. Sebastian Horn und Florian Rein (11.07.) sind bereits ein fester Bestandteil des Flussfestivals. Die Vollblutmusiker stellen das neue Album ihrer Band Dreiviertelblut vor: „Finsterlieder“- ein Album das vereint, was unvereinbar scheint: Das Bairische als Seelensprache, ein Lächeln in der Trauer, Jazz und der Sound der 70er Jahre. Das Thema des Albums: Der Mut, den Tod anzunehmen und dem Sterben humorvoll ins Gesicht zu sehen.

Unterhaltung für alle Generationen

Die Mundwerk-Crew.

Anlaufpunkte – speziell für junge Erwachsene – sind die Mundwerk-Crew (12.7.), die bereits auf dem beliebten Chiemsee-Festival spielten, und der „LoisachJam 3.0“ (15.7.). Die Veranstaltung besteht aus einem Poetry Slam und dem Auftritt von zwei Bands. Welche das sein werden, steht noch nicht fest. „Wir werden zwei Bands aussuchen, die beim jungen Publikum beliebt sind“, berichtet die Kulturmanagerin der Stadt Wolfratshausen, Marion Klement. Noch jüngere Zuschauer kommen bei „Die Kuh, die wollt ins Kino gehen“ auf ihre Kosten - ein fulminantes und herrlich amüsantes Musical für die ganze Familie.

Feingeistig und wunderbar humorvoll: Das Kabarettprogramm beim Flussfestival

Max Uthoff.

Max Uthoff (8.7.), bekannt aus der Anstalt im ZDF, liefert politisches Kabarett der Extraklasse. Es bleibt nicht unwahrscheinlich, dass der ein oder andere Politiker an diesem Abend Erwähnung findet. Luise Kinseher (13.07.), bekannt als Mutter Bavaria auf dem Nockherberg und vielfach preisgekrönte Kabarettistin mahnt: „Ruhe bewahren“ - So lautet zumindest der Name ihres Bühnenprogramms, mit dem sie sich nicht nur in die Herzen des Wolfratshauser Publikums spielt. Dritter im Bunde des Wolfratshauser Kabarett-Programms ist Hans Klaffl. Der Publikumsliebling liefert einen Überblick über seine 40-jährige Schaffens- und Leidenszeit als Lehrer. Wer es schafft, verhaltensauffällige Schüler zu bespaßen, bietet dem Fan geistreicher Unterhaltung ein regelrechtes Feuerwerk.

Lokale Künstler kommen beim Flussfestival nicht zu kurz

Solomon Solgit.

Der experimentierfreudige Musiker Josef Brustmann und der bairisch-sumatranische Gitarrist Ardhi Engel (20.7.) sind dem Wolfratshauser Publikum bestens bekannt. Genauso Dominik Halamek und der Geretsrieder Solomon Solgit (9.7.) Speziell für das Flussfestival haben die beiden Akrobaten „The African Night“ entworfen. Ein Bühnenprogramm, in dem die Tänzer, Choreografen und Artisten die Vielseitigkeit Afrikas in eine temperamentvolle Show verpackt haben. Unterstützung haben sie dabei von mehreren afrikanischen Künstlern. Auch die Loisachtaler Bauernbühne hat eigens für das Festival ein Theaterstück auf die Beine gestellt. Der Klassiker vom „Brandner Kaspar und das ewig’ Leben“ (21./22.7.) erwacht bei den Wolfratshauser Laiendarstellern zu neuem Leben.

Hier erfahren Sie mehr über das Flussfestival Wolfratshausen

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