Ein Leitbild für zwei Städte

Geretsried - Dass die Städte Geretsried und Wolfratshausen ihre Probleme nicht gemeinsam lösen, bedauerte der Geretsrieder CSU-Ortsvorsitzende Ewald Kailberth. Sein Lösungsvorschlag: Ein Leitbild des Mittelzentrums.

„Die Städte Geretsried und Wolfratshausen tun im Moment alles andere, als ihre gemeinsamen Probleme gemeinsam zu lösen“. Das bedauerte der Geretsrieder CSU-Ortsvorsitzende Ewald Kailberth beim Politischen Aschermittwoch seiner Partei in den Geretsrieder Ratsstuben. Kailberth schlug deshalb vor, von einem externen Fachmann ein „Leitbild des Mittelzentrums“ erarbeiten zu lassen. Es soll darstellen, wie die zwei Nachbarstädte in 20 Jahren aussehen könnten, was zusammenwachsen und was weiterhin eigenständig bleiben sollte.

Der Ortsvorsitzende hofft, dass es „vielleicht die beiden neu gewählten Stadtratsgremien ab 2014 schaffen werden“, ein gemeinsames Leitbild in Auftrag zu geben. Es würde sicherlich mehr bringen als der umstrittene Koordinierungsausschuss, glaubt Kailberth. Der Koordinierungsausschuss besteht aus Räten beider Städte, das Gremium tagt unregelmäßig nicht öffentlich. Bindende Entscheidungen kann der Ausschuss nicht fällen.

(tal)

Auch interessant

Kommentare