Diagnose da: So lange fehlt Müller dem FC Bayern

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Die River Rats sind auf Kurs: Über das 1:0 von Dominic Fuchs (2. v. li.) gegen Germering freuen sich die Teamkollegen (v. li.) Daniel Deglmann, Ondrej Horvath und Moritz Lauer.

Geretsried

Lohnende Nachtschicht

Eishockey - ESC Geretsried führt nach Marathon-Match gegen Germering die Tabelle an - Heute in Pegnitz

Beinahe wäre die vor 14 Tagen wegen Schneefalls abgebrochene Partie zwischen dem ESC Geretsried und den Wanderers Germering – Endergebnis 3:1 (1:0, 0:0, 2:1) – erneut den widrigen Witterungsbedingungen zum Opfer gefallen. Das Nachholspiel am Mittwoch stand vor rund 400 Besuchern lange Zeit auf der Kippe. Bei 29:07 Minuten Spielzeit unterbrach Referee Mark Sperl die Partie für gut eineinhalb Stunden. Weil er sowie die Vereinsverantwortlichen nicht aufgaben und Eismeister Willi Bahn die neu hinzugekommenen Schneeschichten unentwegt räumte, fand das Match um 22.10 Uhr seine Fortsetzung, Zu diesem Zeitpunkt führten die River Rats mit 1:0 durch einen Treffer von Verteidiger Dominic Fuchs (6.).

Nach der langen Pause kamen die Münchner Vorstädter allerdings besser in Schwung. „So eine Unterbrechung ist im Normalfall natürlich nicht gut. Aber wir sind nicht schlecht gestartet“, sagte Germerings Coach Alfred Weindl später. Nicht von ungefähr gelang den Gästen nach der auf acht Minuten verkürzten zweiten Drittelpause der 1:1-Ausgleich durch Angreifer Nicholas Becker.

Temporeich blieb das Match im Schlussabschnitt. Beide Teams schenkten sich nichts, ackerten verbissen um jede Scheibe. Groß war der Jubel auf Seiten der Hausherren, nachdem Moritz Lauer einen Schlagschuss (48.) von Andreas Dornbach unhaltbar für Wanderers-Keeper Severin Dürr abfälschte. Auch danach blieb die Begegnung ein Kampf auf Biegen und Brechen. Mit dem besseren Ausgang für Geretsried: Maximilian Hüsken erhöhte in Überzahl auf 3:1 – der Endstand. „Der ESC hat am Ende verdient gewonnen. Die Mannschaft wollte den Sieg einfach mehr als wir“, äußerte sich Weindl.

Für Rats-Trainer Florian Funk war dieser Erfolg „ganz, ganz wichtig“. Gerade im Hinblick auf das heutige Auswärtsspiel beim EV Pegnitz (Beginn 19.30 Uhr im Konrad-Lohr-Freizeitzentrum). Der Vorsprung des ESC Geretsried vor dem aktuellen Schlusslicht der Abstiegsrunde beträgt mittlerweile satte neun Zähler. Die IceDogs stehen daher heute gehörig unter Druck und besitzen fast nur noch theoretische Chancen, nach lediglich einjähriger Bayernliga-Zugehörigkeit den direkten Abstieg in die Landesliga zu verhindern. Überdies hat der Klub aus Nordbayern zuletzt den Schrecken als Geretsrieder Angstgegner verloren. Denn mit dem 6:2-Heimerfolg über die Oberfranken blieben die Rats im zehnten Aufeinandertreffen endlich erstmals siegreich. „Wenn wir in Pegnitz so spielen wie am letzten Sonntag zu Hause, sollte es auch mit einem Auswärtserfolg klappen. Wir müssen nur unser Potenzial abrufen. Wir fahren nicht so weit, um nur die Punkte abzuliefern“, zeigt sich Flocko Funk zuversichtlich. gos

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