Mehr Helfer können mehr ausrichten

- Zwischenbilanz im Umweltschutz

Bad Tölz-Wolfratshausen - Die Programme zum nachhaltigen Umweltschutz bei Unternehmen im Landkreis, die von der Arge 21 Umwelt inszeniert und immer wieder angestoßen werden, laufen gut: "Insgesamt beteiligen sich bereits 55 Firmen mit rund 11 000 Mitarbeitern", erklärte Hagen Nitzsche, Sprecher und Motor der Organisation, die ihren Sitz im Tölzer Landratsamt hat. Allerdings sind die zehn aktiven Ehrenamtlichen, auf die zurückgegriffen werden kann, einfach zu wenig: "Wir bräuchten wenigstens noch einmal so viele."

Dabei arbeitet die lokale Arge 21 Umwelt durchaus effektiv. "Wir haben hier den höchsten Anteil zertifizierter Betriebe in ganz Deutschland", weiß Nitzsche. Er betont: "Auch die Mitarbeiter der größeren Betriebe machen gerne mit, wenn sie die positiven Ergebnisse sehen."

Mit den Umweltmanagement-Systemen werden pro Jahr in der Region rund eine Million Euro eingespart. "Es reicht oftmals, wenn ein Externer mit offenen Augen durch einen Betrieb geht", erklärt Mitarbeiter Michael Künkele. So wurden jüngst in einer Geretsrieder Firma die jährlichen Lichtstromkosten von 17 500 Euro um 2500 Euro gesenkt, nachdem unnötig brennende Lampen ausgeschaltet oder herausgeschraubt wurden.

Auf eventuelle neue ehrenamtliche Mitarbeiter wartet übrigens eine Fülle von Aufgaben: Als Mentor von Schülerfirmen, in der Entwicklung weiterer innovativer Angebote, in der Betreuung von Workshops und weiteren Organisationsaufgaben.

Interessenten sollten sich an Hagen Nitzsche (Ruf 0 81 71/7 60 75), Siegfried Waldschütz (0 81 71/1 77 34) oder Landkreis-Wirtschaftsförderer Andreas Roß wenden. esc

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