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Mit einem Blumengruß bedankten sich Bürgermeisterin Cornelia Irmer (re.) und Seniorenreferentin Sabine Gus-Mayer (2. v. re.) bei den Betreuerinnen der Seniorentagesstätte. Am gestrigen Lichtmess-Tag wurden erneut für ein Jahr verpflichtet (v. li.) Vera Wieland, Christa Stangl (hilft bei Bedarf weiter aus), Hedwig Jellen, Hanna Dekinger, Roswitha Herber, Rita Riederer und Gerlinde Kornacker.

Mehr Komfort in der Seniorentagesstätte

Geretsried - Die Renovierungsarbeiten an der Seniorentagesstätte sind abgeschlossen. Gestern wurde sie offiziell eingeweiht.

Früher versammelten sich an diesem Ort Gläubige zum Gebet. Heute spielen dort Senioren Karten und „Mensch ärgere dich nicht“. Vor rund 40 Jahren wurde die ehemalige Pfarrerswohnung an der Jahnstraße 4 zur Seniorentagesstätte umgebaut. In den vergangenen Monaten verpassten Handwerker den Räumen eine Schönheitskur. Am gestrigen Lichtmess-Tag wurde die sanierte Tagesstätte von Pfarrer Georg März und seinem evangelischen Kollegen Christian Moosauer eingeweiht.

„Schön ist es geworden“, meinte Seniorenreferentin Sabine Dr. Gus-Mayer, die die Umbaumaßnahmen in die Wege geleitet hatte. Die Sanitäranlagen wurden renoviert („Die Herrentoilette hat jetzt auch eine Tür“), die Böden erneuert, und eine Kaffeeküche eingebaut. „Eine gute Anschaffung waren auch die mit Rollstühlen unterfahrbaren Tische“, lobte Gus-Mayer. Wenn es nach ihr gegangen wäre, hätte sie gern noch eine Couch angeschafft. „Da der Raum auch von der VHS, dem Schachclub sowie den Landsmannschaften genutzt wird, mussten wir ihn so gestalten, dass alle Bedürfnisse abgedeckt werden.“ Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Hellgelb abgesetzte Wände im Vorraum, bequeme, seniorengerechte Stühle, und „die weißen Wände wird der Fotoclub noch mit Bildern verschönern“.

All das hat seinen Preis: „Die Baukosten belaufen sich auf 37 000 Euro“, sagte Bürgermeisterin Cornelia Irmer. „Dazu kommen 12 000 Euro für Möbel.“ Allerdings müssen aus der Gesamtsumme wieder 4000 Euro für die Modernisierung der Elektroanschlüsse herausgerechnet werden, da diese dem ganzen Haus zugute kommt. „Und ich glaube, 45 000 Euro verteilt auf 40 Jahre, das geht“, so Irmer. Obwohl, ein paar Wünsche sind noch offen: „Frau Gus-Mayer steht ständig bei mir mit den Worten ,Ich hätte da noch was‘ im Büro“, ergänzte Irmer. „Und das mit der Leinwand schaffen wir bestimmt auch noch.“

Eine Bitte hatte die Bürgermeisterin noch an die zahlreich erschienenen Senioren: „Viele ältere Mitbürger klagen über Einsamkeit, sind aber nicht bereit, vor die Tür zu gehen.“ Hier sollte man handgreiflich werden: „Packen Sie sie am Schlawittchen und nehmen Sie sie mit. Hier gefällt es ihnen.“ (sh)

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