Stärkung für die Helfer: Die Stadt Wolfratshausen lud die fleißigen Gärtner zum Weisswurstessen ins Rathaus. Foto: sh

Mehr Säcke als Stunden

Wolfratshausen - „Yuko Nikon“ heißt der japanische Garten am Johannisplatz in der Landessprache. Mehrmals im Jahr bringen die Mitglieder des Partnerschaftsvereins Iruma das Kleinod auf Vordermann.

„Im Schnitt sind es pro Arbeitseinsatz bis zu acht Helfer“, rechnet Dietlind Diepen vor. „Manchmal kommen aber auch noch Freiwillige, die uns einfach so unterstützen.“ Diepen berichtet beispielsweise von einem Mann, der einen Rasenmäher im Auto hatte und kurzerhand anbot, die Rasenfläche zu mähen. In regelmäßigen Abständen kommt auch Hilfe aus der Ferne: Vor drei Jahren war ein dreiköpfiges Gärtnerteam aus Japan in der Loisachstadt zu Gast. Unter viel Kopfnicken inspizierten die Experten das Areal und griffen zur Heckenschere - und zwar immer unter technischer Aufsicht. Egal welcher Zweig gekappt wurde, eine Kamera filmte jeden Schnitt. „Nur“, meint Diepen rückblickend, „wirklich viel gelernt haben wir dabei auch nicht - da alle Bäume und Büsche belaubt waren, sieht man auf dem Video nur die Blätter und Zweige wackeln, aber nicht, welcher Ast nun eigentlich gekappt wurde.“ Doch die Wolfratshauserin schaffte kurzerhand Abhilfe: „Ich habe einfach Vorher-Nachherfotos gemacht.“

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