Ostbahnhof ist für S-Bahnen wieder frei – noch immer herrscht Chaos

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Wochenlange Arbeit: Die Geltinger Brauchtumsgruppe probt für das Stück „Der Vampir von Zwicklbach“. 

Mit Wortwitz und Spannung

Brauchtumsgruppe Gelting lädt zum Theater ein 

Ein Weinkeller, der seit Jahrzehnten nicht betreten wurde, stilecht ausgestattet von Bühnenbildner und Spielleiter Christoph Huber, ist Dreh- und Angelpunkt des neuen Theaterstücks der Brauchtumsgruppe Gelting. „Der Vampir von Zwicklbach“ heißt der Schwank in drei Akten, den die Truppe um Huber seit Wochen einstudiert.

Gelting – Bis zur Premiere am Samstag, 11. März, müssen die Texte sitzen. Wie immer haben die Laienschauspieler ein Stück in bayerischer Mundart ausgewählt, und wie immer steckt die Geschichte voller Wortwitz und Spannung. Die Rollen wurden altersgerecht und passend besetzt. Neu in der Gruppe ist Gabi Hanelt. Sie spielt die Baronin Theres von Zwicklbach, die sich entschlossen hat, ihren verlassenen Gutshof samt Weinkeller endlich zu verkaufen. Denn in dem Anwesen soll ein bayerischer Dracula namens Vladi (Christoph Karner) hausen. Doch die interessierten Käufer, die neureiche Kreszentiana von der Mühl (Hanni Lembke) und ihr Gatte Hannes Petrus (Christoph Huber), haben für den Vampir-Hokuspokus nichts übrig. Sie hätten dem Humbug gerne ein Ende bereitet – wenn es sein muss, auch mit Hilfe eines verrückten Vampirjägers (Kurt Becker). Vladi ist allerdings ein besonderes Exemplar seiner Spezies. Durch seinen Biss wird niemand verflucht, geschweige denn getötet. Der Vampir schlüpft vielmehr für eine Stunde in die Gestalt seines Opfers, was zu allerhand skurrilen, lustigen Verwechslungen führt.

Spielleiter Huber: Dreiakter ist kein „Allerweltsstückl“

Die Verwandlung überzeugend spielen muss unter anderem der junge Martl (Robert Schöttl), der zusammen mit seiner Flamme Betti (Carina Sappl) für ein Schäferstündchen in den Weinkeller eingebrochen ist. Der Dreiakter ist kein „Allerweltsstückl“, sagt Christoph Huber. Es gebe viel zu lachen, wobei der Humor feinsinnig statt derb sei. Am Ende stehe eine Moral, so wie es sich für eine gute Geschichte gehöre. Obwohl die Aufführungen der Brauchtumsgruppe im Geltinger Kindergartensaal an der Leitenstraße traditionell gut besucht sind, hat das Ensemble die Anzahl der Abende heuer von 15 auf zwölf reduziert. „Es steckt doch ein ganz schöner Personalaufwand dahinter“, sagt Huber. Denn außer den Darstellern seien immer rund 20 Leute im Einsatz.

Von Tanja Lühr

Termine und Tickets

Gespielt wird an den Wochenenden 11./12. und18./19. März, sowie am 24./25./26. März, am 31. März/1./ 2. April sowie am 7./8. April. Beginn an den Freitagen und Samstagen ist um 20 Uhr, an den Sonntagen um 18 Uhr. Der Kartenvorverkauf beginnt am Freitag, 24. Februar, täglich ab 15 Uhr unter der Telefon 0 81 71/7 86 32 und im Kindergartensaal am 24. Februar von 18 bis 20 Uhr, am 25. Februar von 9 bis 12 Uhr, am 3. März von 18 bis 20 Uhr und am 4. März von 9 bis 12 Uhr. Der Eintritt kostet neun Euro. Infos im Internet unter www.brauchtumsgruppe-gelting.

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