Rückruf-Aktion bei Aldi Nord für Tiefkühlfisch - auch Ostdeutschland betroffen

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Mobilfunk raus aus der Stadt

- Wolfratshausen – Sind viele kleine Mobilfunksender im Stadtkern besser als wenige große außerhalb? Vier Stadträte folgten der Einladung der Bürgerinitiative zum Schutz vor Elektro–smog, um über die Situation in Wolfratshausen zu diskutieren. Das Ergebnis: Der gesamte Stadtrat und der Bürgermeister müssen auf einer Linie sein – vor Gesprächen mit Betreibern.

VON MATTHIAS BECKER <P>20 Sendeanlagen sorgen in Wolfratshausen für ein stabiles Mobilfunknetz. Das Problem: &#8222;Fast sämtliche Schulen und Kindergärten sowie viele Wohngebiete befinden sich in unmittelbarer Nähe der Sendeanlagen&#8220;, eröffnete der Vorsitzende der Initiative, Dr. Hans Schmidt, den Stadträten Carola Lössl (Grüne), Josef Praller (Bürgervereinigung) sowie Renato Wittstadt und Fritz Schnaller (SPD). Die Anwohner seien einer permanenten Belastung ausgesetzt. Erschwerend käme hinzu, dass bis zu einer Entfernung von 100 Metern zum Sender kein Rückgang der Intensität der Hoch- und Niedrigfrequenzen zu verzeichnen sei. Die Anlagen im Stadtgebiet würden zwar mit geringer Leistung senden, diese würde sich aber summieren und dennoch stark strahlen. Die Forderung der Initiative: Raus mit den Sendern aus dem Stadtgebiet. Ferner wurde über eine generelle Senkung der Sendeleistung gesprochen. Dadurch sei das Telefonieren mit dem Handy an den Grenzen der Einzugsbereiche nur noch im Freien möglich, die Strahlungsbelastung verringere sich aber, laut Schmidt, mindestens um den Faktor 1000. Denn trotz der kontroversen Ansichten zu dem Thema Handystrahlung sei es Fakt, dass &#8222;elektrosensible Personen stark leiden müssen&#8220;. <P>Aufmerksam und kritisch verfolgten die Stadträte die Ausführungen. &#8222;Bevor wir mit den Betreibern über die Situation in Wolfratshausen reden können&#8220;, so Praller, müssten die restlichen Stadträte sowie der Bürgermeister überzeugt werden. Lössl ergänzte, dass auch der Teil der Bürger, der sich für ein stabiles Mobilfunknetz ausspricht, angehört werden müsse. Eine Menge Planungsarbeit komme auf die Initiative und Stadträte zu. Dies sei sicher nicht in wenigen Monaten zu schaffen. Man müsse in Jahren rechnen, um, laut Schnaller, &#8222;auf der richtigen Seite zu sein&#8220;. Wittstadt: &#8222;Wir sind ja dafür berüchtigt, dass wir nicht gerade schnell sind.&#8220; ø <P>

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