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Ende eines Radwegs: Bei Allmannshausen müssen Radler Richtung Münsing auf die Straße wechseln. Die SPD lädt Radler ein, das am eigenen Leib mitzuerleben.

Tour von Allmannshausen nach Münsing

Demo auf dem Fahrrad

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Allmannshausen/Münsing – Die Straße zwischen Allmannshausen und Weipertshausen über die Landkreisgrenze hinweg ist wegen ihres schlechten Zustands ein Alptraum für Auto- und Fahrradfahrer. Das soll sich ändern.

Es gibt keinen Radweg. Nicht im Wald und auch nicht auf Münsinger Flur neben dem bereits ausgebauten Teil der Staatsstraße ab Weipertshausen, der wegen seiner Übersichtlichkeit und der breiten Fahrbahn als Rennstrecke gilt. Die SPD greift nun dieses Problem auf und informiert darüber während einer Radtour am kommenden Samstag, 15. Oktober.

Start ist um 14 Uhr in Allmannshausen an der Bushaltestelle. Um 15 Uhr gibt es im Gasthaus Altwirt in Münsing einen Info- und Diskussionsnachmittag mit den Bürgermeistern beider Gemeinden, Rupert Monn (Berg) und Michael Grasl (Münsing), dem Starnberger Kreisvorsitzenden des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC), Anton Maier, und Starnbergs Bund-Naturschutz-Kreischef Günther Schorn, die auch alle zuvor mitradeln. Die Organisatoren, Bernhard von Rosenbladt von der Berger SPD und sein Münsinger Kollege Christoph Bühring-Uhle, versprechen sich eine rege Diskussion. Denn die Pläne für eine Sanierung der Staatsstraße und die Fortführung des Radwegs liegen bei den Behörden in der Schublade. „In der Vergangenheit gab es ablehnende Stellungnahmen des Bund Naturschutz zum Ausbau der Staatsstraße“, sagt von Rosenbladt. Das sei zwar wegen des Waldverlustst nachvollziehbar, doch sei es auch wichtig, dass die Verbindung von Wolfratshausen nach Starnberg auch für Radfahrer sicher befahrbar sei.

Bis auf den Bund Naturschutz sind alle Beteiligten überzeugt von dieser Notwendigkeit. Für das Staatliche Bauamt in Weilheim sei der Straßenausbau bei Allmannshausen das nächste große Projekt im Landkreis Starnberg, sagt der zuständige Mitarbeiter Christian Probst. „Es gibt Pläne“, bestätigt er. Inklusive Lückenschluss des Radwegs. „Derzeit sind wir auf Ausgleichsflächensuche.“ Wenn die Straße ausgebaut werde, könnten die Gemeinden Berg und Münsing den Radweg in Sonderbaulast bauen. Dafür gebe es Zuschüsse zwischen 70 bis 85 Prozent. „Von uns gibt es die Zusage, dass die Maßnahme dann sofort umgesetzt wird, obwohl sie nicht im Dringlichkeitsplan ist“, sagt Probst.

Die Gemeinden sind bereit: Die Vorentwurfsplanung haben sie gemeinsam finanziert – damit sich etwas bewegt. Bergs Rathauschef Monn wird am Samstag auch mitradeln. Geradelt wird nur bei gutem Wetter. Der Info-Nachmittag findet auch bei Regen statt.

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