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Mit Gittern abgesperrt: Das ehemalige Sanatorium Wiedemann in Ambach.

"Lost-Places-Touristen"

Ehemaliges Wiedemann-Sanatorium: Sicherheitsdienst stoppt Eindringlinge

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Münsing - Schneller als erhofft war für drei junge Männer der Besuch im ehemaligen Wiedemann-Sanatorium in Ambach beendet: Das Trio wurde von einem Sicherheitsdienst aufgegriffen, zur Rede gestellt und des Platzes verwiesen.

Bei dem Trio aus Moosinning, Oberkotzau und Lengdorf handelte es sich laut Polizeibericht um so genannte „Lost-Places-Touristen“. Diesem Pseudo-Anglizismus beschreibt Menschen, deren Hobby es ist „vergessene Orte“ aufzusuchen – wie zum Beispiel Industriedenkmäler, nicht mehr genutzte militärische Anlagen – oder eben ein Haus wie das ehemalige Wiedemann-Sanatorium. 

Die Männer im Alter zwischen 21 und 25 Jahren drangen in der Nacht auf Freitag ohne Genehmigung in den Gebäudekomplex ein. Dabei hatten sie jedoch nicht damit gerechnet, dass das Gelände durch einen Sicherheitsdienst bewacht wird. Außerdem waren auch Polizisten vor Ort. Gegen die Eindringlinge wurde ein Strafverfahren wegen Hausfriedensbruch eingeleitet.

Lesen Sie auch: Krankenakten vieler Prominenter lagen in Ex-Wiedemann-Klinik offen herum.

pr

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