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So sehen Sieger aus: Im dritten Anlauf hat die Musikkapelle Münsing den Bayerisch-Böhmisch-Wettbewerb des Musikbunds Ober- und Niederbayern gewonnen. 

Gute Wertung

Ein Triple und zwei Jubiläen für  Musikkapelle Münsing

Die  Musikkapelle Münsing hat allen Grund zum Feiern. Das Ensemble hat gehörig abgeräumt.

Münsing Die Musikkapelle Münsing (MKM) befindet sich auf Erfolgskurs. Gleich drei wichtige Wettbewerbe haben die rund 40 Musiker mit ihrem Dirigenten Franz Hofner im April und Mai mit Bravour absolviert. „Wir haben sozusagen das Triple geholt“, sagt der Vorsitzende der Kapelle, Michael Huber.

96 von 100 möglichen Punkten hat das Ensemble beim Wertungsspiel des Bayerischen Blasmusikverbands im April in Murnau erreicht. Das bedeutet, die Münsinger haben mit „ausgezeichnetem Erfolg“ teilgenommen. Eine Polka, einen Walzer und einen Marsch spielten sie und erfüllten dabei alle Kriterien von der Intonation über das Zusammenspiel bis zum musikalischen Gesamteindruck.

Im dritten Anlauf klappte 2017, am Muttertag, endlich der Sieg beim traditionellen Bayerisch-Böhmisch-Wettbewerb des Musikbunds von Ober- und Niederbayern im Münchner Augustiner-Keller. Zweimal waren die Musikanten vom Starnberger See zuvor auf Platz zwei gelandet. Elf Kapellen waren diesmal am Start. Fünf von ihnen schafften es ins Finale, wo wie in der Vorrunde drei bayerische und drei böhmische Stücke verlangt wurden. Unter den Fans: Münsings Bürgermeister Michael Grasl. Der Tubist bei der Musikkapelle Holzhausen war extra am Abend nach München gefahren, um mit der MKM erst zu fiebern und dann zu feiern. Der erste Platz ist immerhin mit 3000 Euro Preisgeld verbunden.

Lange nicht mehr bei Marschwertung mitgemacht

Schließlich überzeugte die Kapelle bei der Marschwertung im Rahmen des Bezirksmusikfests in Holzhausen am 19. Mai. Sie erzielte 94 von 100 Punkten. Besser schnitt nur der Trommlerzug Ohlstadt ab. „Wir haben schon lange an keiner Marschwertung mehr teilgenommen. Deshalb freuen uns wir uns so sehr über das Ergebnis“, sagt Michael Huber. Besonders die jüngeren Kapellenmitglieder hätten intensiv geübt mit Dirigent Hofner. Generell seien die vergangenen Monate probenreich gewesen. Denn die MKM besteht nicht nur aus Routiniers, sondern überwiegend aus jungen Frauen und Männern, die noch nicht allzu lange dabei sind. Das Durchschnittsalter liegt laut Huber bei 30 Jahren – davon träumt so mancher Verein.

Im Jahresprogramm geht es weiter am Pfingstmontag, 5. Juni, mit dem Frühschoppen beim Loth Hof nach dem Bittgang zur Eckenkreuzkapelle. Am Sonntag, 23. Juli, stellt sich der Nachwuchs ab 16 Uhr bei einem Jugendkonzert im Pfarrheim vor. Im Oktober nimmt die Musikkapelle Münsing zum 50. Mal am Wiesn-Festzug teil. Im Dezember gibt es wie immer zwei Weihnachtskonzerte in der Turnhalle. An Silvester und Neujahrstag findet zum 70. Mal das Neujahrsanspielen in Münsing und Ammerland statt. Tanja Lühr

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