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Der neue Vorstand des Judovereins Ammerland-Münsing (v.li6): Michael Obermeier, Andreas Bauhofer, Andreas Schaubmar, Rolf Backes, Brigitte Simons-Klenke, Stefan Singer, Ulrike Starnberg, Leo Wank, Angela Hielle-Beissler, Florian Köhl, Stefan Brenndörfer, August Machnik.

Neue Ziele

Aufbruchstimmung bei den Judoka

„Die Zeichen stehen auf Wandel“, hieß es bei der Jahresversammlung des Judovereins Ammerland-Münsing. Für die nächsten Jahre hat sich der Verein neue Ziele gesetzt.

Münsing – Der Judoverein Ammerland-Münsing will seinen Sport für ein breiteres Publikum attraktiv machen. Das wurde bei der Mitgliederversammlung bei der Jahresversammlung in der Wolfratshauser Flößerei deutlich, die Ende Januar stattfand und bei der ein auch neuer Vorstand gewählt wurde. „Die Zeichen stehen auf Wandel“, schreibt Pressesprecher Rainer Schmidt. „Sowohl der erste Vorstand Martin von Gregory als auch der dritte Vorstand und Schatzmeister Andreas Bauhofer stehen für die Führung des Vereins aus beruflichen und privaten Gründen nicht mehr zur Verfügung.“

Zum neuen Vorstand wurde laut Pressemitteilung der bisherige Jugendwart U18/U21 und Trainer Andreas Schaubmar gewählt. Leonhard Wank wurde als zweiter Vorstand im Amt bestätigt. Die Rolle des Schatzmeisters und dritten Vorstandes übernimmt Ulrike Starnberg, bisher Jugendwart U15.

Die dadurch frei werdenden Jugendwart-Positionen füllen in Zukunft die Eltern aktiver Kämpfer, Florian Koehl (U18/21), Brigitte Simons-Klenke (U15) und Michael Obermeier (U10/U12). Ligenbeauftragter wurde Stefan Singer. Das Amt des Schriftführers füllt weiterhin Stefan Brenndörfer aus.

Rainer Schmidt wurde als Pressewart ebenfalls im Amt bestätigt. Die Tai-Chi Gruppe vertritt erneut Angela Hielle-Beissler. Die Kassenprüfung bleibt in den bewährten Händen von August Machnik und Rolf Backes. Auch Trainersprecher Andreas Bauhofer wurde im Amt bestätigt.

„Mir liegt der Verein nach zehnjähriger Mitgliedschaft sehr am Herzen“, erklärte der neue Vorstand Andreas Schaubmar. „Finanziell stehen wir gut da, wir bauen auf einen tollen Trainerstamm auf und wir haben auch eine gute Basis in der Jugend.“ Trotzdem gelte es in Zukunft, an der einen oder andern Stelle eine Trendwende einzuleiten. „Die Mitgliederzahlen waren im zweiten Jahr nacheinander rückläufig, die großen sportlichen Erfolge ruhen auf den Schultern einiger weniger Vorzeigeathleten, und auch die Digitalisierung ist verbesserungswürdig“, lautete die erste Bestandsaufnahme des neuen Vorstands.

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Schaubmar hat Großes vor. „Wir werden in den nächsten Jahren daran arbeiten, den Verein erfolgreicher, robuster und für ein breites Publikum attraktiver zu entwickeln.“ Man habe bereits angefangen, durch Schulveranstaltungen und Vorführungen für den Judo-Sport verstärkt zu werben. Ein Wochenendlager im Sportzentrum Inzell ist dazu gedacht, die technischen Fähigkeiten und den Zusammenhalt stärken. Außerdem hat sich der Verein in einem Workshop erstmals mit den Wünschen und Anliegen der Mitglieder intensiv auseinandergesetzt. Schaubmar: „Das neue Team geht sehr engagiert an die Aufgaben heran, ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit in den nächsten Jahren.“

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