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Respekt: Neun Waghalsige der DLRG stürzten sich in die eisigen Fluten.

Zum Aufwärmen gab es danach Punsch

Münsing: Darum sprangen am Wochenende DLRG-Rettungsschwimmer in die eiskalten Fluten

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Neun waghalsige Rettungsschwimmer der DLRG sprangen kürzlich in die eisigen Fluten des Starnberger Sees. Das Anschwimmen am Dreikönigswochenende ist bei den Ehrenamtlichen inzwischen Tradition. 

Münsing Das Plätzchen-Vernichtungs-Fest der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) Schäftlarn-Wolfratshausen hat inzwischen Tradition. Die Rettungsschwimmer ließen sich deshalb auch vom heftigen Wintereinbruch am Dreikönigswochenende nicht davon abschrecken.

Mit dem Bau eines Schneemanns vor dem Rettungssteg in St. Heinrich machten sich die Ehrenamtlichen erst einmal Mut fürs Anschwimmen im Starnberger See. „Es war doch wirklich extrem kalt“, berichtet Ortsverbands-Vize Mathias Feichtbauer. Neun Waghalsige sprangen dann tatsächlich in die eisigen Fluten, „die Mütze war diesmal ausdrücklich erlaubt“, so Feichtbauer. Der Vorsitzende Bernhard Link und Robert Klingel, neuer kommissarischer Leiter Einsatz, gingen mit gutem Beispiel voran. Feichtbauer: „Die 100 Meter bis zur Boje, an der im Sommer das Rettungsboot hängt, und zurück sind alle in Rekordzeit geschwommen, um anschließend schnell unter die warme Dusche zum Aufwärmen zu kommen.“

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Anschließend ließen sich die Schwimmer heißen Punsch schmecken – gemeinsam mit allen Mitgliedern, die das Spektakel lieber in der warmen Jacke vom Ufer aus bewundert hatten. Bei Plätzchen und anderen Leckereien träumten die Rettungsschwimmer dann von der nächsten Sommersaison an ihrem schönen Badeplatz.  

peb

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