Degerndorfer Spielplatz Münsing
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Nicht sehr einladend: Die wenigen Spielgeräte auf dem Degerndorfer Spielplatz sind in die Jahre gekommen.

Elterninitiative

Münsing: Degerndorfer Spielplatz soll attraktiver werden

Der Degerndorfer Spielplatz hat Verbesserungspotenzial. Eltern wollen ihn verschönern. Die Gemeinde finanziert neue Geräte.

Münsing – Der Degerndorfer Spielplatz an der Schulstraße 7 bietet zur Zeit ein verlassenes Bild. Die Gemeinde musste Spielgeräte abbauen, weil sie den heutigen Sicherheitsvorschriften nicht mehr genügen. Die verbliebenen Spielgeräte sind ebenfalls in die Jahre gekommen.

Zuletzt wurde der Platz 1997 von Degerndorfer Eltern teilweise renoviert. Jetzt wollen erneut einige Mütter und Väter mit anpacken, um den Spielplatz in der Nähe des Heinrich-Obermaier-Kindergartens wieder attraktiv zu gestalten. Vorbild sind ihnen die Eltern, die vor einigen Jahren den Spielplatz am Vereinsheim am Hartlweg auf den Weg gebracht haben.

Zu den Initiatoren des Projekts gehört Gemeinderat Simon Berger (Einigkeit Degerndorf). Er stellte das Vorhaben in der jüngsten Gemeinderatssitzung vor. Er berichtete, die Mütter Katharina Holzer und Regina Holzer hätten eine Arbeitsgruppe gegründet, um die bestmögliche Ausstattung zu finden.

Geplant sind insgesamt 16 Spielgeräte für Kinder im Alter von drei bis 15 Jahren. Bei der Wahl der Geräte wurde besonderer Wert auf Vielseitigkeit gelegt und darauf, dass auch Kinder mit Behinderungen sie gut benutzen können. Die Demontage der alten Geräte wollen die Degerndorfer in Eigenregie übernehmen. Der Gemeinderat beschloss einstimmig, die neuen Spielgeräte im Wert von rund 40 100 Euro zu finanzieren. Sie stammen von der Firma SIK-Holzgestaltung aus Niedergörsdorf, die bereits beim Spielplatz am Hartlweg zum Zug gekommen war, und sind aus robustem Robinienholz aus Deutschland. Für die Gemeinde fallen noch einmal rund 21 000 Euro für die Montage, den Fallschutz und die Einfriedung an.

Bauamtsleiter Stephan Lanzinger erklärte, der Spielplatz werde auch als Ausweichplatz für den Kindergarten dienen, insbesondere während der Corona-Zeit. Die Kindergartenverwaltung begrüße die Pläne sehr.

Zweite Bürgermeisterin Regina Reitenhardt (Wählergruppe Münsing), gleichzeitig Vorsitzende des Münsinger Gartenbauvereins, bot an, dass der Verein die Eingrünung, eventuell mit einer „Naschhecke“ übernehmen wolle. Sie regte außerdem an, dass eine Figur oder eine Röhre, durch die Kinder durchschlüpfen können, aufgestellt werden sollte. Das sei pädagogisch wertvoll, wie man bei der Gestaltung des Pausengartens der Grundschule von einer Expertin gelernt habe.

Katharina Holzer und Regina Holzer sind dankbar für Spenden von Firmen und Bürgern auf das Spendenkonto der Gemeinde.  tal

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