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Neues Gerätehaus: Eigenleistung ist für die Ammerlander Feuerwehr selbstverständlich

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Von: Sabine Hermsdorf-Hiss

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Ausgezeichnet: Kreisbrandmeister Manuel Ridinger (li.) und Kreisbrandinspektor Robert Schmid (3. v. li.) gratulieren (v. li.) Markus Geigel, Wolfgang Rauch, Josef Lanzinger, Stefan Vogt, Martin Döhla, Moritz Kolbinger, Josef Sebald und Rainer Sailer.
Ausgezeichnet: Kreisbrandmeister Manuel Ridinger (li.) und Kreisbrandinspektor Robert Schmid (3. v. li.) gratulieren (v. li.) Markus Geigel, Wolfgang Rauch, Josef Lanzinger, Stefan Vogt, Martin Döhla, Moritz Kolbinger, Josef Sebald und Rainer Sailer. © feuerwehr

Die Freiwillige Feuerwehr Ammerland bekommt neues Gerätehaus. Der Baubeginn ist im Spätsommer geplant. Die Mitglieder wollen mit anpacken.

Ammerland – 2023 wird für die Freiwillige Feuerwehr Ammerland ein arbeitsintensives Jahr: Die Gemeinde Münsing will am Kapellenweg ein neues Gerätehaus bauen, in dem auch der Schützenverein Edelweiß Ammerland eine Bleibe finden wird. Ebenso soll eine Garage für das Helfer-vor-Ort-Fahrzeug der Wasserwacht freigehalten werden. Für die Vereine ist es selbstverständlich, hier nicht nur tatkräftig mit anzupacken, sondern sich auch finanziell zu beteiligen. „Glücklicherweise ist das Spendenaufkommen weiterhin stabil“, kann Kassenwart Martin Geigel vermelden.

Münsing: Freiwillige Feuerwehr Ammerland plant neues Gerätehaus

Laut Josef Strobl, Vize-Bürgermeister von Münsing, sollen im Spätsommer die Bagger anrücken. „Die Baugenehmigung liegt seit Dezember vor, im Frühjahr erfolgen die Ausschreibungen“, erklärte er in der Jahresversammlung der Wehr den Ablauf. Eingeweiht werden soll das Haus 2024, pünktlich zur 150-Jahr-Feier der Ammerlander Wehr und der Indienststellung eines neuen Einsatzfahrzeuges.

Erster Kommandant Markus Geigel ließ das vergangene Jahr Revue passieren. „Glücklicherweise müssen wir nun Versammlungen und Fortbildungen nicht mehr coronabedingt digital abhalten“, zeigte er sich erleichtert. Für 13 Einsätze wurden die Ammerlander angefordert – von der Vermisstensuche über Sturmschädenbeseitigung bis hin zu Sicherheitswachen und Gasalarmen. Besonders hervor hob Döhla einige ungewöhnliche Übungen. Neben Bränden am Gemeindebad und einem Privatgebäude stellte sich die Wehr einer öffentlichen Brandübung beim Segelclub. Auch für das kommende Jahr seien ein Dutzend Übungen geplant, ebenso sollen eine Leistungsprüfung und eine Mann-Trupp-Ausbildung stattfinden. Zwei bis drei neue Atemschutzträger und ein bis zwei Maschinisten sollen den Ausbildungsstand komplettieren.

Freiwillige Feuerwehr Ammerland sucht laufend neue Mitglieder

Im Frühjahr erfolgte die Auslieferung der ersten digitalen Pager. „Diese Art der Alarmierung wird durch die digitale Sirenenansteuerung ergänzt“, teilte Kreisbrandinspektor Robert Schmid mit, der die Gelegenheit nutzte, sich den Mitgliedern der Wehr vorzustellen.

Der Mitgliederstand sei weiterhin stabil, unterstrich Erster Vorstand Martin Döhla. „Dennoch bleibt die Mitgliederwerbung speziell für jüngere Kameraden weiterhin unser oberstes Ziel.“

Dass der Zusammenhalt innerhalb der Wehr groß ist, zeigten die Teilnehmerzahlen an verschiedenen Aktivitäten wie das Steckerlfischessen und die Kreuzweg-Sanierung. Nicht zu vergessen die Vereinetreffen mit der Wasserwacht und der Burschenschaft und die gelungene Weihnachtsfeier. In der Versammlung geehrt wurden für 25 Jahre aktive Mitgliedschaft Michael Döhla, Tobias Lämmle, Moritz Kolbinger und Markus Geigel. Auf eine 40-jährige aktive Mitgliedschaft können Josef Sebald und Josef Lanziger zurückblicken. Noch einmal zehn Jahre länger dabei sind Reiner Sailer und Wolfgang Rauch. Sie wurden nicht nur für 50 Jahre aktiven Dienst geehrt, sondern zudem mit dem Feuerwehr Ehrenkreuz ausgezeichnet.  sh

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