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An die CSU-Parteizentrale in München hat der Münsinger Ortsverband einen Brief adressiert.

Ortsverband verfasst Brief an Ministerpräsident

Münsinger CSU will an Bargeld festhalten

Münsing - Mit einem Brief hat sich die Münsinger CSU an ihren Parteichef Horst Seehofer gewendet. In dem Schreiben bittet der Vorsitzende um seine Hilfe in einer brisanten Debatte.

"Wir bitten Sie, sich auf allen politischen Ebenen dafür einzusetzen, dass der Bargeldgebrauch in Deutschland weiterhin unverändert möglich bleibt." So beginnt der Brief des Ortsverbandsvorsitzenden Martin Ehrenhuber an den bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer. In dem Schreiben vom 7. März, plädiert der Münsinger für einen dringenden Erhalt des Bargelds. Als Anlass nimmt er die öffentlichen Debatten, in denen unter anderem behauptet werde durch eine Abschaffung könne "einerseits eine bessere Kriminalitäts- und Terrorismusbekämpfung, andererseits eine verstärkte Durchsetzung der Notenbankpolitik, zum Beispiel bei negativem Einlagezins, ermöglicht werden."

CSU-Chef attackiert Notenbankpolitik

"Diese Argumente weisen jedoch insgesamt in falsche Richtungen", so Ehrenhuber. "Das dürfe nicht dazu führen, dass unsere Bürger, aber auch ausländische Touristen und Geschäftsreisende tiefe Einschnitte in ihr tägliches Leben und ihre Freiheit hinnehmen müssen." Zudem würde das heute schon geschwächte Vertrauen in Banken und Märkte weiter geschädigt werden, denn "eine Einführung von Strafgebühren auf Spareinlagen käme einer Enteignung der Sparer gleich." Das Resultat des Vorsitzenden fällt eindeutig aus: "Die Menschen dürfen nicht hilflos in eine derartige Notenbankpolitik gezwungen werden." Michael Goder

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