Wasserwacht Tutzing auf dem Starnberger See
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Suchaktion auf dem Starnberger See: Ein herrenloser Neoprenanzug sorgte für Aufregung

Am Starnberger See

Schlimmer Verdacht: Herrenlose Kleidung löst Suchaktion der Polizei aus

  • Sabine Schörner
    vonSabine Schörner
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Eine groß angelegte Suchaktion gab es am späten Freitagnachmittag in Ambach am Starnberger See. Es bestand der Verdacht, dass ein Taucher im See verunglückt ist. Am Ende war es wohl falscher Alarm.

Eine 59-jährige Frau aus Münsing hatte am Freitag gegen 17 Uhr über Notruf der Integrierten Leitstelle gemeldet, dass sie am Seeufer Teile eines Neoprenanzuges gefunden hat. Da nicht auszuschließen war, das ein Taucher verunglückt ist, wurde ein Großaufgebot an Rettungskräften alarmiert. Unter anderem waren zwei Rettungshubschrauber und mehrere Boote der Wasserwacht beteiligt. Die Einsatzkräfte suchten das Wasser und das Ufer nach einer verunglückten Person ab – allerdings ohne Ergebnis.

Die Gegenstände erweckten eher den Eindruck, vergessen worden zu sein und wurden verstreut voneinander aufgefunden“

Polizei-Sprecher

Streifenbeamte der Polizei nahmen schließlich die gefundenen Kleidungsstücke entgegen. Es handelte sich nur um eine Jacke, eine Weste und ein paar Schuhe. „Die Gegenstände erweckten eher den Eindruck, vergessen worden zu sein und wurden verstreut voneinander aufgefunden“, berichtet die Polizei. Nachdem nicht mehr von einer vermissten Person auszugehen war, wurden die Gegenstände als Fundsache zur Polizei Starnberg gebracht und der Großeinsatz beendet. sas

Erst wenige Tage vor der Suchaktion wurde eine skelettierte Leiche im See gefunden.

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