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So sahen die Pläne für das Seniorenwohnstift im Juni 2018 aus. 

Der Gemeinderat hat entschieden

Seniorenwohnstift in Ambach rückt näher

In Ambach rückt der Seniorenwohnstift ein Stückchen näher: Der Münsinger Gemeinderat macht den Weg frei für das Bebauungsplanverfahren. 

Münsing – Ein weiterer Schritt Richtung KWA-Seniorenwohnstift in Ambach ist getan. In seiner Sitzung am Dienstag billigte der Gemeinderat mehrheitlich die erneut geänderten Pläne des Architekturbüros Matteo Thun & Partners. Gerhard Schaller vom Baumanagement des Kuratoriums Wohnen im Alter (KWA) präsentierte sie.

Münsing: Gemeinderat billigt geänderte Pläne

Beim letzten Mal hatte der Rat moniert, dass eines der drei Häuser am Simetsbergweg zu hoch war. Dort hatte der Architekt zwei Wohnungen im Dachgeschoss geplant, die zuvor in einem schlecht belichteten Souterrain auf Wunsch des Gemeinderats weggefallen waren. Das Dachgeschoss wurde nun wieder gestrichen, was das Haus rund 1,20 Meter niedriger macht. Die zwei Wohneinheiten wurden in einem weiter unten auf dem Gelände liegenden Gebäude (Haus 5) durch Anbau untergebracht.

Daran störte sich Ursula Scriba (Bürgerliste). „Wir haben nicht gesagt, dass die zwei Wohnungen an anderer Stelle wieder aufscheinen sollen und dass ein Gebäude dafür länger werden soll“, sagte sie. Heinz Schreiner (SPD) pflichtete ihr bei: „Ich kann mich auch erinnern, dass die Wohnungen wegfallen sollten.“ Gerhard Schaller entgegnete, einen Beschluss, dass weniger als die von KWA aus wirtschaftlichen Gründen geforderten und ohnehin schon abgespeckten 80 Apartments entstehen sollten, habe es nie gegeben.

Nicht alle Gemeinderäte mit Plänen zufrieden

Professor Matthias Richter-Turtur (Wählergruppe Ammerland) stimmte wie Scriba und Schreiner gegen die Planung. Er halte es für das falsche Vorgehen, jetzt, vor der Aufstellung eines Bebauungsplans, ein Projekt grundsätzlich gutzuheißen, das „an dieser Stelle einfach von der Größe her nicht passt“. Es gebe noch so viele offene Fragen. Dazu gehört für Sozialreferentin Regina Reitenhardt (Wählergruppe Münsing) die Möglichkeit der Mitversorgung von Ambacher Bürgern. Sie fragte den Vorstandsvorsitzenden Horst Schmieder, ob KWA sich einen offenen Mittagstisch oder Essen auf Rädern vorstellen könne, da das Seeufer in der Beziehung unterversorgt sei. Schmieder antwortete, Essen auf Rädern lohne sich nicht wegen ein oder zwei Personen. Alle diese Details werde man im Durchführungsvertrag mit der Gemeinde regeln. Fest stehe, dass eine Tagespflege eingerichtet werde – mit mehr Plätzen als bisher vorgesehen.

Nächster Schritt ist Ausarbeitung eines Entwurfs

Bei vier Gegenstimmen gab der Gemeinderat die Planung als Grundlage für den vorhabenbezogenen Bebauungsplan frei. Der nächste Schritt ist laut Bürgermeister Michael Grasl die Ausarbeitung eines Entwurfs. Im Auslegungsverfahren könnten dann Bedenken vorgebracht werden. Ob das Grundstück Riviera I einbezogen werde, sei noch offen. Der beratende Architekt Christian Weigl habe dies der Gemeinde empfohlen. Ob die Anwohner des Simetsbergwegs, wie von ihnen gefordert, Baurecht auf ihren an das Sanatoriumsgelände angrenzenden Wiesen erhalten, werde der Gemeinderat bei der nächsten Neuaufstellung des Flächennutzungsplans entscheiden, nicht aber bei der Überplanung des seit Jahrzehnten bebauten Wiedemann-Geländes. „Das muss auseinander gehalten werden“, betont Grasl.

Die Debatten um das geplante Seniorenwohnstift in Ambach ziehen sich schon seit einiger Zeit hin. Im Sommer befürchteten Gegner etwa ein „Luxuswohngebiet“. Und erst vor wenigen Monaten stellte sich Bürgermeister Michael Grasl auf einer Bürgerversammlung allen Fragen zur Seniorenresidenz.

tal

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