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Nationalpark Bayerischer Wald

Um ihrer Verkehrssicherungspflicht nachzukommen

Münsing zählt all seine Bäume

Münsing – Die Gemeinde Münsing lässt alle ihre Bäume in einem Kataster erfassen. Das beschloss der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung.

„Um ihrer Verkehrssicherungspflicht nachzukommen, muss die Gemeinde nachweisen, dass sie regelmäßig Baumkontrollen durchführt“, erklärte dazu Bürgermeister Michael Grasl.

Die Verwaltung hat deshalb das Gautinger Unternehmen „Tree Consult“ beauftragt, Einzelbäume und Baumgruppen auf kommunalem Grund zu untersuchen. Das Sachverständigenbüro kann auf reichlich Erfahrung hinsichtlich Baumgutachten, Baumkataster sowie Verkehrssicherheit von Bäumen zurückgreifen.

Ein typischer Einzelbaum ist zum Beispiel die Linde an der Lindenstraße in Degerndorf. An den Badeplätzen werden eher Baumgruppen zu finden sein. Nach einer Faustformel lässt sich die ungefähre Zahl der Einzelbäume ermitteln: Auf je vier Einwohner entfällt ein Baum. Das bedeutet für Münsing, dass etwa 1100 Einzelbäume aufgenommen und kontrolliert werden müssen. Weist ein Baum Schäden auf, erstellt die Firma ein Pflegekonzept für die Gemeinde. Ein Jahr nach der Erstkontrolle erfolgt eine Nachuntersuchung.

Für das Maßnahmenpaket verlangt „Tree Consult“ 17 200 Euro. Umweltreferentin Christine Mair (Wählergruppe Münsing)  regte an dass der Technische Leiter des Bauhofs zusammen mit einem Förster einmal im Jahr die Bäume der Gemeinde kontrolliert und dokumentiert und daraufhin entsprechende Pflegemaßnahmen veranlasst werden. Laut Grasl braucht man einen „professionellen Dienstleister“ für die Ersterfassung. Danach könnten Leute vor Ort sich um die Bäume kümmern.

tal

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