Bürgermeister Michael Grasl (li.) Josef Strobl und Ernst Grünwald.
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Mit lobenden Worten überreichte Bürgermeister Michael Grasl (li.) die Ehrenurkunden an Josef Strobl und Ernst Grünwald.

Zwei geschätzte Gemeinderäte

Josef Strobl und Ernst Grünwald erhalten Ehrenurkunde des Freistaates Bayern

Die beiden dienstältesten Münsinger Gemeinderäte wurden für ihren Einsatz für die Kommune gewürdigt. Sie erhielten jüngst eine Ehrenurkunde des Freistaates Bayern.

Münsing – Die zwei dienstältesten Mitglieder des Münsinger Gemeinderats wurden in der jüngsten Sitzung mit der Ehrenurkunde des Freistaats Bayern ausgezeichnet. Josef Strobl (Wählergruppe Münsing) und Ernst Grünwald (Wählergruppe Ammerland) gehören dem Gremium beide seit 2002 an.

Der 66-jährige Josef Strobl ist seit 2008 Zweiter Bürgermeister. Er war in seiner zweiten Amtsperiode Jugendbeauftragter. Zusätzlich kümmert sich der Landwirt aus Weipertshausen um die Bereiche Jagd und Gemeindewald. Er ist eines der Bindeglieder zwischen Gemeinde und Landwirten.

Als Pionier für Nahwärmeheizanlagen erhielt Strobl vor einigen Jahren den Umweltpreis des Landkreises. Er trieb zudem maßgeblich den Bau eines gemeindlichen Nahwärmeheizwerks voran, das mittlerweile viele Privathaushalte, das Pfarrheim, den Pfarrhof, das Sport- und Vereinszentrum, die Schule und das Gemeindezentrum mit Wärme aus heimischen Holzhackschnitzeln versorgt.

„Wir schätzen seine Besonnenheit, Erfahrung und Ausgeglichenheit“, sagte Bürgermeister Michael Grasl (Freie Wähler) in seiner Laudatio.

Der Bildhauer Ernst Grünwald (65) war von 2008 bis 2020 Dritter Bürgermeister. Er übernahm für einige Jahre auch das Amt des Kulturreferenten. In dieser Funktion setzte er sich unter anderem dafür ein, dass Vicco von Bülow alias Loriot als Ehrenbürger Münsings nach seinem Tod im Jahr 2011 am Dorfplatz ein Denkmal erhielt.

Übrigens: Schon Loriot spottete über die Ampelkreuzung in Münsing. Jetzt wird sie saniert.

Grünwald ist Mitbegründer der Energiewende Münsing und der örtlichen Non-Profit-Genossenschaft der Energiewende. Sein Hauptaugenmerk galt stets der Aufklärung und Sensibilisierung der Bevölkerung und der Schulkinder. Ganz stark setzte er sich für die Photovoltaikanlagen auf den kommunalen Dächern ein. Die Ammerlander Feuerwehr unterstützt er seit Jahren als Mitglied.

„Ernst Grünwald ist für uns ein Kümmerer und Vermittler, der immer das Ohr am Bürger hat und Lösungen sucht. Er ist in vielen Fragen ein wichtiger Berater, so auch bei der Gestaltung des Gemeindefriedhofs in Degerndorf“, sagte Grasl.

Tanja Lühr

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