+
Gemächlich ging es für Ochse Ringo und Jockey Leonhard Maxl beim Halbfinale ins Ziel.

Münsinger Ochsenrennen

Ein Höhenrainer und sein bockiger Ringo

  • schließen

Höhenrain/Münsing - Das Münsinger Ochsenrennen war für die Veranstalter ein Erfolg: 15 000 Besucher und keine Unfälle. Für einen Höhenrainer Jockey war es am Sonntag ein ganz besonderes Erlebnis.

Die Stimmung, das Rennen, das Ergebnis – einfach alles war für Leonhard Maxl beim Münsinger Ochsenrennen eine Superlative. Dazu gehörte auch die Feier danach, wie der Höhenrainer am Montag nach dem intensiven Wochenende mit angeschlagener Stimme berichtet. „Man hört es ja“, sagt er lachend. Grund zum Feiern gab es genügend: „Wir sind hervorragend ins Halbfinale eingezogen. Das hätte ich gar nicht erwartet“, freut sich der 18-Jährige. 

Ochse Ringo blieb einfach stehen: "Ich fand es ganz lustig"

Vor drei Monaten ist er für den eigentlichen Jockey von Ochse Ringo eingesprungen, weil dieser sich am Fuß verletzt hatte. Dann wurde trainiert: Zunächst ging Maxl mit Ringo spazieren, dann probte er den Ernstfall mit nachgebauten Startboxen. Es hat sich gelohnt. Nach dem zweiten Platz im Vorlauf erreichten die beiden das Halbfinale. Doch dort wollte der siebenjährige Ochsen-Senior nicht mehr so recht. „Aus der Box kamen wir noch heraus, aber dann hatte er keinen Bock mehr“, erzählt Maxl. Ringo lief gemütlich vor sich hin, während die Konkurrenten im Galopp vorbeizogen. „Ich bin dann mit ihm zu Fuß ins Ziel gelaufen“, erzählt der Höhenrainer. 

Kein Grund zum Ärgern: „Ich fand es ganz lustig. Es ist ja eine totale Show. Die Leute sahen, wie das Tier läuft – oder wie es eben nicht läuft.“ Die Stimmung der etwa 15 000 Zuschauer sei super gewesen. Das Erreichen des Halbfinals war außerdem „ganz gut, dafür, dass Ringo so alt ist“. Dafür gab es nach dem Rennen auch eine Belohnung. „Ich bin sofort wieder in den Stall und habe ihn besucht.“ Beim nächsten Ochsenrennen in vier Jahren wird Ringo aber aus Altersgründen nicht mehr am Start sein – Maxl wohl schon. Der 18-Jährige hat Gefallen am Ochsenrennen gefunden und möchte „auf alle Fälle“ wieder als Jockey dabei sein.

Auch interessant

Mehr zum Thema

<center>Magnet mit Kuhflecken</center>

Magnet mit Kuhflecken

Magnet mit Kuhflecken
<center>Was koch´ ich heute? Die Lieblingsrezepte der Bayern</center>

Was koch´ ich heute? Die Lieblingsrezepte der Bayern

Was koch´ ich heute? Die Lieblingsrezepte der Bayern
<center>Brotzeit-Brettl "Spatzl"</center>

Brotzeit-Brettl "Spatzl"

Brotzeit-Brettl "Spatzl"
<center>Resi - Brathendlgewürz 90g BIO</center>

Resi - Brathendlgewürz 90g BIO

Resi - Brathendlgewürz 90g BIO

Meistgelesene Artikel

Alleebäume behindern Pläne für Geltinger Straße
An der Geltinger Straße fehlt ein durchgängiger Fuß- und Radweg. Der gewünschte Bau ist allerdings mit Hürden gespickt.
Alleebäume behindern Pläne für Geltinger Straße
Sommerfest wird zum Waldsommer
Vom überregionalen Trachtenumzug bis zur Ü30-Flirtparty: Das Programm für das Volksfest steht. Festwirt Christian Fahrenschon hat sich viel Neues einfallen lassen – …
Sommerfest wird zum Waldsommer
Müller dankt Kagerer für seinen Einsatz
Die Führung der Geretsrieder Feuerwehr wechselt zum 1. Mai. Der Stadtrat bestellte am Dienstag den neuen Kommandanten Erik Machowski und dessen Stellvertreter Daniel …
Müller dankt Kagerer für seinen Einsatz
Kein Glück in den Ardennen
Nach den Frühjahrsklassikern zieht Claudia Lichtenberg ein durchwachsenes Fazit
Kein Glück in den Ardennen

Kommentare