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14 Männer haben eine Speichelprobe abgegeben. Die Auswertung wird noch vor Weihnachten erwartet. 

Eine Probe fehlt noch

Nach versuchter Vergewaltigung: Polizei untersucht DNA von 14 Männern

Am Rande der Johannifeier in Münsing ist es zu einer versuchten Vergewaltigung gekommen. Die Polizei will dem Täter mit einer DNA-Untersuchung auf die Spur kommen.

Münsing – Diese Tat hat Münsing schockiert: Am Rande der Johannifeier im Juni hat ein Unbekannter versucht, eine junge Frau (26) zu vergewaltigen. Um dem Täter auf die Spur zu kommen, hat das Amtsgericht München im November eine freiwillige DNA-Reihenuntersuchung veranlasst.

14 Speichelproben abgegeben

„Sie ist so gut wie abgeschlossen“, erklärt Stefan Sonntag, Sprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern, auf Nachfrage unserer Zeitung. Von den 15 potenziell Verdächtigen, auf die die Beschreibung passt, haben 14 eine Speichelprobe abgegeben. Ein 15. hält sich derzeit noch im Ausland auf, er wird sich der Untersuchung nach seiner Rückkehr stellen.

In Zusammenarbeit mit dem Münchner Institut für Rechtsmedizin war es gelungen, eine DNA-Spur des Täters herauszuarbeiten. Ein Abgleich mit der Datenbank brachte keine Ergebnisse, ebenso wenig die polizeilichen Ermittlungen.

Untersuchung verlief  „vollkommen einvernehmlich und reibungslos“

Für Irritationen hatte die Tatsache gesorgt, dass zu der Untersuchung ausschließlich Asylbewerber aus Münsing und Umgebung aufgefordert wurden. Dagegen hatte der Helferkreis protestiert und das Verhalten der Polizei als „vorverurteilend“ bezeichnet. Das sei nicht der Fall, versichert Stefan Sonntag. „Die Täterbeschreibung des Opfers war eben so.“ Inzwischen hätten die Helfer eingesehen, dass es richtig sei, mit der Polizei zu kooperieren. Die Reihenuntersuchung sei „vollkommen einvernehmlich und reibungslos“ verlaufen. Die Ergebnisse liegen vermutlich bis Weihnachten vor. Sollte kein Treffer dabei sein, müsste der Kreis der Verdächtigen ausgeweitet werden.

Die junge Frau war am frühen Morgen des 25. Juni zu Fuß alleine von der Münsinger Johannifeier in Richtung ihres Zuhauses aufgebrochen. Auf dem Feldweg zwischen Biberberg und Höhenrainer Straße – etwa 200 Meter vom Festgelände entfernt – wurde sie attackiert und zu Boden geworfen. Die junge Frau wehrte sich heftig, schließlich ließ der Mann von ihr ab. Anschließend flüchtete der Täter.  vu

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