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Ein Dorf im Zeichen eines Großereignisses: Ganz Münsing freut sich schon auf das kommenden Wochenende, wenn die Ochsen wieder los sind. Der Andrang ist nicht zu unterschätzen. Deshalb gibt es ein Sicherheitskonzept.

Gerüstet für das Massenspektakel

Ochsenrennen in Münsing: Das ist das Sicherheitskonzept

Münsing - Das Wetter soll gigantisch werden am Sonntag. Zu den erwarteten 10 000 bis 15 000 Besuchern des Ochsenrennens werden auch Badegäste des Erholungsgeländes Ambach und andere Ausflügler kommen. Thomas Sellmeier, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Münsing, hat ein Verkehrs- und Sicherheitskonzept erstellt.

Man muss kein Prophet sein, um zu wissen, dass der Andrang auf die Seegemeinde Münsing am kommenden Wochenende enorm sein wird. Die Werbetrommel für das Ochsenrennen wird eifrig gerührt, das Interesse ist riesig, und jetzt spielt offenbar auch das Wetter noch mit. Deshalb ist es wichtig zu wissen: Acht Areale mit Parkplätzen stehen den Besuchern des Ochsenrennens zur Verfügung. Die Autofahrer, die von der Autobahn A 95, beziehungsweise aus Richtung Wolfratshausen kommen, werden auf die Parkplätze 6, 7 und 8 geleitet. Sie befinden sich rund um das Gelände der bisherigen Naturarena an der Krummleitn. Ein etwa 15-minütiger Fußweg zur neuen Arena sollte eingeplant werden.

Thomas Sellmeier hat das Sicherheitskonzept erarbeitet.

Direkt an der neuen Rennbahn auf der Hertawies parallel zur Holzhauser Straße befinden sich die Parkplätze 2, 3, 4 und 5, wobei Nummer 3 als Reserve dient. Diese Parkplätze sind für alle Besucher vorgesehen, die aus Richtung Holzhausen kommen. Außerdem sind sie für gehbehinderte und ältere Menschen gedacht. Wer nachweisen kann, dass er selbst oder ein Mitfahrer nicht gut zu Fuß unterwegs sind, wird von den Feuerwehrkräften auch aus Wolfratshausen kommend auf diese Plätze durchgewunken. Auf dem Parkplatz 1 werden die Rettungsfahrzeuge stehen. Für Busse – Sellmeier liegen sieben Anmeldungen vor – sind Plätze am Rathaus, am Getränkemarkt an der Höhenrainer Straße und am Pallaufhof vorgesehen.

Auch einige Straßensperrungen werden nötig sein. So ist der Hartlweg den ganzen Tag über komplett für die Durchfahrt von Autos gesperrt. Dort befinden sich das Festzelt und die Pizzeria Pinocchio, die am Sonntag geöffnet hat. Zu Fuß braucht man vom Hartlweg zur Arena etwa zehn Minuten. Die Anwohner, Zulieferer für die Stände an der Arena und Sicherheitskräfte erhalten Sonderausweise zum Befahren des Hartlwegs.

Die von der Münsinger Hauptstraße abzweigende östliche Bachstraße, der Hauserweg und die Degerndorfer Straße sind bei der Anreise gesperrt. Zu den Parkplätzen 6-8 geht es über die Lothgasse. Auf der Holzhauser Straße gilt bei der Anreise Tempo 30. Sie ist bei der Abreise gesperrt. Die Umleitung über Attenkam und St. Heinrich ist beschildert. Auch am Erholungsgelände Ambach werden Umleitungsschilder angebracht. Der Verkehr von den Parkplätzen 6-8 wird bei der Abreise über die wieder geöffnete Degerndorfer Straße abgeleitet.

Den Verkehr und das Einweisen in die Parkplätze werden rund 40 Mitglieder der fünf Münsinger Ortsteilfeuerwehren, der Dorfener und der Ickinger Feuerwehr regeln. Das Bayerische Rote Kreuz wird ebenfalls mit zirka 40 Mann vor Ort sein, ein Zelt wird hinter dem Ochsenrennen-Start aufgebaut. Für Notfälle ist ein Hubschrauberlandeplatz eingerichtet.

Thomas Sellmeier, von Beruf Lehrer an der Staatlichen Feuerwehrschule in Geretsried, hat das Sicherheitskonzept zum dritten Mal federführend ausgearbeitet. Er weist darauf hin, dass alle Einsatzkräfte ehrenamtlich arbeiten werden und bittet die Besucher darum, ihre Anweisungen zu befolgen.

Die Wolfratshauser Polizei hat für das Massenspektakel ihr eigenes Konzept vorbereitet. Werner Resenberger sagt: „Ich hoffe und erwarte, dass alles funktioniert.“ Sollte eine gefährliche Situation entstehen, würden er und der Münsinger Bürgermeister Michael Grasl entscheiden, wie man damit umgehe.

Tanja Lühr

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