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Der geplante Radweg von Münsing nach Weipertshausen soll auf einer Länge von 350 Metern direkt neben der Staatsstraße 2065 verlaufen. 

Gemeinde will Wegenetz ausbauen

Auf dem Drahtesel nach Weipertshausen

Münsing - Die Gemeinde will ihr Radwegenetz ausbauen. Die Verbindung von Münsing nach Weipertshausen soll nächstes Jahr verwirklicht werden - wenn auch mit einem Schönheitsfehler.

Da ein privater Grundstückseigentümer der Gemeinde keinen Grund verkaufen will, muss der Radweg nun auf einer Länge von 350 Metern direkt neben der Staatsstraße 2065 verlaufen. Das berichtete Bürgermeister Michael Grasl in der jüngsten Gemeinderatssitzung. Zum Schutz der Benutzer ist laut Susanne Öttl vom Bauamt eine „Gleitwand“ geplant, eine Betonmauer zwischen Weg und Straße. 

Gemeinde muss bei Radweg nach Degerndorf umplanen

Momentan nicht weiterverfolgen will der Gemeinderat einen Radweg von Münsing nach Degerndorf. Auch hier scheitert die Realisierung an einigen Grundbesitzern. Vorgesehen war, den Radweg am Gelände der Firma Holzer vorbei am Lüßbach entlangzuführen. Beim Heizkraftwerk sollte er zur Angerbreite abzweigen. Dort sollte eine Verkehrsinsel das Queren erleichtern und der Weg als Gehweg in die Ortsmitte führen. „Wir müssen uns von der Gehwegplanung leider heute verabschieden“, erklärte Michael Grasl. Ganz aufgeben will man die Idee jedoch nicht. Susanne Öttl stellte zwei alternative Strecken vor: einen Weg östlich des Holzer-Geländes mit einer Brücke über den Lüßbach und einen Weg über die Bauhofstraße und den Windberg nach Degerndorf. Letztere Variante soll nun auf Beschluss des Gemeinderats etwas sicherer gemacht werden.

Antrag der CSU wird abgelehnt

Abgelehnt wurde ein Antrag der CSU auf einen Radweg von Münsing nach Ammerland über Ried. Er sollte an der Abzweigung Ammerland beginnen und südlich der Kreisstraße TÖL 1 Richtung Fatima Kapelle verlaufen. Kurz danach sollte er die Kreisstraße mit einer Holzbrücke queren und dann über die bestehenden Feld- und Waldwege über Ried nach Ammerland führen. Susanne Öttl erklärte, dass eine Brücke mit einer vorgeschriebenen Durchfahrtshöhe von 4,80 Metern aufwändig und teuer wäre. Der Waldweg nach Ried hinauf sei zudem sehr steil und gefährlich für Kinder. Tanja Lühr

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