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Ein Hoch auf alle Beteiligten: Michael Limm und Thomas Schurz beim Richtfest fürs neue Pfarrheim - ganz in der Nähe der Kirche, die im Hintergrund in den Himmel ra gt. 

Schlicht und funktional soll es werden

Richtfest am Münsinger Pfarrheim 

Vor wenigen Tagen haben Bauherren, Architekten, Handwerker und Gäste das Richtfest des Münsinger Pfarrheims gefeiert. Nächsten August soll es fertig sein. 

Münsing Nach einer langen Planungs- und Bewilligungsphase rückt der Einzug ins neue katholische Pfarrhaus für die Mitarbeiter des Pfarrverbands endlich in greifbare Nähe. Im August 2020 soll das Gebäude an der Stelle des früheren Pfarrhauses an der Holzhauser Straße bezugsfertig sein. Vergangene Woche feierten Bauherren, Architekten, Handwerker und Gäste Richtfest.

Das Haus ist das Ergebnis eines Architektenwettbewerbs des Erzbischöflichen Ordinariats München und Freising. Vor fünf Jahren hatte das Münchner Architekturbüro Claus und Forster ihn gewonnen. Die Architekten Wilfried Claus und Günter Forster haben auch das Seminar St. Matthias in Waldram und das Ascholdinger Pfarrhaus geplant.

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In Münsing orientieren sie sich an dem benachbarten Pfarrheim und stellen ein ebenfalls längliches Gebäude in Nord-Süd-Ausrichtung mit Satteldach daneben. Im Keller wird das Archiv untergebracht. Wie Forster sagt, will das Erzbischöfliche Ordinariat dort die mehrere hundert Jahre alten Akten fachgerecht lagern. Es seien also besondere Anforderungen nötig. „Nichts Besonderes“ solle der Bau hingegen aus architektonischer Sicht sein, sagt Forster: „Die katholische Kirche möchte es schlicht und funktional.“

Im Erdgeschoss entstehen ein Büro, Besprechungs- und Gemeinschaftsräume. Im ersten Stock bekommt Pfarrer Martin Kirchbichler eine Wohnung nach Westen zum Garten hinaus. Weitere Zimmer sind für die Pfarrhaushälterin und Gäste vorgesehen. Eine Gemeinschaftsküche dient als Treffpunkt. Der Zugang zu dem neuen Pfarrhaus soll über einen gemeinsamen Vorplatz mit dem Pfarrheim erfolgen.

Zimmerer Thomas Schurz verlas den Richtspruch vom Dach aus, Michael Limm leerte mit ihm gemeinsam die Weingläser – eines auf die Handwerker, eines auf die Architekten, eines auf die Erzdiözese, vertreten durch Bauleiterin Rosemarie Chapman, und eines auf Münsings Pfarrer Martin Kirchbichler. Letzterem dankte Schurz für die Ausrichtung der Feier mit Musik und Essen: „Vergelt’s Gott, dass man in einer Zeit, die so drängt, noch ans Feiern denkt.“ Tanja Lühr

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