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Ein Wolf treibt im Landkreis sein Unwesen.

Gen-Test bestätigt Erschreckendes

Schafe nahe Starnberger See gerissen: Es war ein Wolf

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Der genetische Test bringt Gewissheit: In St. Heinrich hat ein Wolf zugeschlagen. Er tötete vier Schafe. Das Landratsamt beruft eine Pressekonferenz ein.

Münsing - Die vier Schafe, die vor Kurzem in St. Heinrich in der Gemeinde Münsing tot aufgefunden wurden, wurden von einem Wolf angegriffen. Das hat das Landesamt für Umweltschutz nun nach einem genetischen Test bestätigt. Was das für den Landkreis bedeutet, wollen Vertreter von Verbänden, des Landesamts für Umweltschutz und des Landratsamts Freitagmittag bei einer Pressekonferenz erläutern. Wir berichten weiter.

Die vier Schafe waren Anfang April auf einer Weide im Außenbereich der Seegemeinde gefunden worden. Ihre Verletzungen deuteten auf einen Wolfsangriff hin. Unter Schafhaltern sorgte das für Angst. Gewissheit sollte der DNA-Test bringen, der im Senckenberg-Forschungsinstitut in Gelnhausen (Hessen) durchgeführt wurde. Bis zuletzt hatte man die Hoffnung, dass lediglich ein Hund für den Vorfall verantwortlich war. 

Ungefähr 500 Wölfe gibt es bereits wieder in Deutschland, und sie werden sich weiter ausbreiten, auch in Bayern - so lautet die Prognose des Jagdverbandes. Heuer werden sich höchstwahrscheinlich erste Rudel im Freistaat bilden.

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