Tragödie am Karlsfelder See: 24-Jähriger schwimmt zurück - und stirbt

Tragödie am Karlsfelder See: 24-Jähriger schwimmt zurück - und stirbt
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Ihren dritten Platz aus dem Vorjahr verteidigten die Judoka des JV Ammerland in Moosburg. 

JV Ammerland

Schmerzhafter Rückstand

Moosburg/Münsing – Ihren dritten Platz aus dem Vorjahr haben die Judoherren des JV Ammerland beim Bezirksliga-Finale in Moosburg verteidigt.

Im Halbfinale traten die Münsinger zunächst gegen den Süd-Sieger TSV Teisendorf an. Nach dem ersten Durchgang lag der JVAM mit 2:8 zurück, was den jungen Athleten sichtlich weh tat. Denn außer dem Unentschieden gegen Ligaprimus Moosburg hatte die Truppe vom Starnberger See sämtliche Begegnungen klar gewonnen. Und so sollte es laut Teamchef Andi Bauhofer auch weitergehen: „Wir liegen klar zurück. Aber Judo wäre nicht Judo, wenn nicht zu jedem Zeitpunkt noch alles möglich wäre.“

Zwar blieb Stefan Singer auch zum zweiten Mal sieglos, doch Robert Hollmann und Dimitrios Tsanidis punkteten für den JVAM. Michael Widani und Paul Sommer konnten erneut nicht stechen, doch Christopher Sommer fuhr seinen zweiten Erfolg ein. Nach den darauffolgenden Niederlagen von Leonhard Wank und Georgios Tzanidis war dann ein Einzug ins Finale nicht mehr möglich, obgleich die Gebrüder Will zum Ende noch zwei ungefährdete Zähler holten.

Da sich die Gastgeber gegen Traunreut durchgesetzt hatten, ging es für die Blue Hornets gegen den TuS ins kleine Finale um Platz drei. Wieder ging es mit zwei Niederlagen durch die ins Team rotierten Andreas Schaubmar und Robert Hollmann los. Michael Widani und Dimitrios Tsanidis machten dann die Punkte im Leichtgewicht. Paul Sommer gab wieder einen Zähler ab, doch sein Bruder schaffte einen tollen Ippon. Bis 81 Kilo waren sowohl Leonhard Wank als auch Andreas Bauhofer erfolgreich, während Andreas und Peter Will ihre Kämpfe abgaben. Ein knapper 5:5-Halbzeitstand versprach noch einen spannenden Verlauf. Bauhofer: „Wir haben unser Ziel – den ersten Platz – verfehlt. Wir brauchen keine Ausreden, wir wollen jetzt mit einem Sieg abschließen.“ Leider starteten die Hornets erneut mit einer Niederlage von Andreas Schaubmar in die zweite Runde. Robert Hollmann holte jedoch umgehend wieder den Ausgleich, ehe Michael Widani und Dimitrios Tsanidis für eine gute Zwei-Punkte-Führung sorgten. Paul Sommer hatte erneut kein Glück, Christopher gewann erneut. Leonhard Wank konnte die Leistung aus dem Vorkampf nicht erneut abrufen und verlor. Andreas Bauhofer baute die Führung dann wieder aus.

Mit einer weiteren Niederlage machte es Andreas Will noch einmal spannend, sein Bruder Peter stand vor dem Showdown. Doch genau den setzte er souverän um und sicherte den Münsinger Judoka den dritten Rang. Parallel dazu holte sich Moosburg den Titel und steht damit in der Aufstiegsrunde gegen schwere Rivalen aus Schwaben, München und Niederbayern. Bauhofer kündigte an: „Für nächstes Jahr haben wir einiges vor. Wir werden den Kader verkleinern und noch mehr auf junge Kämpfer setzen. Und dann klappt es am Ende hoffentlich auch mit dem Aufstieg in die Landesliga.“

red

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