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Spektakuläre Landung: Ein Rettungshubschrauber aus Murnau am Starnberger Seeufer holt den Geretteten ab.

Spektakuläre Rettung von Farchanter

Starnberger See: Stand-Up-Paddler stürzt unterkühlt ins Wasser - er hatte Riesenglück

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Wäre der Stand-Up-Paddler wenige hundert Meter später ins Wasser gestürzt, hätte er vielleicht nicht überlebt. Doch dem Ort und den Menschen dort verdankt er nun sein Leben. Ein Bericht einer spektakulären Rettung.

Münsing - Freitagabend, 19.30 Uhr, südliches Ostufer am Starnberger See: Besucher der Beach Bar „Zum kleinen Seehaus“ (Gemeinde Münsing, Kreis Wolfratshausen) genießen den milden Frühsommerabend. Plötzlich hören sie Hilferufe vom See. Sie erblicken ein herrenloses Stand-Up-Board. Der Paddler, ein 34-jähriger Mann aus Farchant (Kreis Garmisch-Partenkirchen), befindet sich im Wasser. Offenbar kann er sich nicht mehr aus eigener Kraft aufs Board ziehen.

Vermutungen zufolge ist er bereits stark unterkühlt, da er schon mehrmals ins nur 10 Grad kalte Wasser fiel und nur mit einer Badehose bekleidet ist. 

Der Schwimmer ist weit draußen im See. Einem Augenzeugenbericht zufolge mindestens 80 Meter. Er hat keine Kraft mehr, droht jeden Moment zu ertrinken. Mehrere Beach Bar-Besucher reagieren sofort. Sie legen das Nötigste an Kleidung ab und springen ins Wasser. Andere wählen die 112. Die Leitstelle bekommt die Information: Person droht zu ertrinken, mehrere Personen im Wasser. Das löst einen Großeinsatz aus.

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Die ganze Rettungskette wird in Gang gesetzt: Die Wasserwacht, die DLRG, zwei Rettungswagen, ein Notarzt, ein Rettungshubschrauber aus Murnau und der Einsatzleiter Rettungsdienst und die Polizei werden alarmiert.

Der Mann im Wasser schreit verzweifelt mit letzter Kraft. Die Bar-Besucher erreichen den total entkräfteten Mann. Den Ersthelfern gelingt es, den Farchanter gemeinsam auf sein Board zu hieven und ans Ufer zu ziehen.

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Weitere Ersthelfer, unter anderem ein Intensivpfleger aus dem Krankenhaus Wolfratshausen und ein Medizinstudent aus München nehmen den Paddler in Empfang und übernehmen die Erstversorgung mit eigener Ausrüstung.

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Das alles dauert nur wenige Minuten, dann trifft auch schon die Wasserwacht mit zwei Booten ein und übernimmt die medizinische Versorgung. Der Rettungshubschrauber aus Murnau landet spektakulär auf der schmalen Uferböschung der kleinen Halbinsel zwischen Wasser und Waldrand.

Ein Notarzt übernimmt. Der Farchanter kommt zur weiteren Überwachung mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus nach Murnau.

Ein Augenzeuge ist begeistert: Dass so viele Menschen so schnell und tatkräftig reagiert haben, sei ein „wirklich schönes Beispiel von Mitmenschlichkeit“.

kmm

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