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„Tromposaund“ unterm Eiffelturm: Den Brüdern Simon, Moritz und Christoph Huber, ihrem Cousin Hans-Peter Huber sowie Josef Schmid und Quirin Sturm wurde im Rahmen der Fußball-Europameisterschaft die Ehre zuteil, in der französischen Hauptstadt Paris aufzuspielen. 

"Tromposound in Paris"

Holzhauser halten Bayerns Fahne hoch

Paris/Münsing – Sie haben die deutsche und vor allem die bayerische Kultur vor tausenden Zuschauern in Paris repräsentiert: Die sechs Hobbymusiker der Holzhauser Formation „Tromposaund“ sind mit vielen tollen Eindrücken im Gepäck aus der französischen Hauptstadt zurückgekehrt.

Wie berichtet wurde den Brüdern Simon, Moritz und Christoph Huber, ihrem Cousin Hans-Peter Huber sowie Josef Schmid und Quirin Sturm die Ehre zuteil, im Rahmen der Fußball-Europameisterschaft (EM) vor dem „Hôtel de Ville“, dem Rathaus in der französischen Hauptstadt Paris zu spielen. Dort war eine Art europäisches Dorf aufgebaut, in dem sich jede an der EM teilnehmende Nation mit einem Stand präsentierte. Darüber hinaus gab es Konzerte, Comedy-Vorstellungen und Lesungen.

Dickes Lob von der Deutschen Botschaft

„Tromposaund“ traten am Samstagabend mit einer Mischung aus traditioneller Blasmusik, Swing, Jazz und modernen Stücken auf. „Eigentlich war eine Stunde geplant, wir haben fast zwei Stunden durchgehend gespielt, so begeistert war das Publikum“, berichtet Hans-Peter Huber im Gespräch mit unserer Zeitung. Von der Deutschen Botschaft, die das junge Ensemble aus Oberbayern eingeladen hatte, erntete das Sextett Lob in den höchsten Tönen. Der Auftritt sei der bestbesuchte von allen gewesen, Deutschland sei am besten vertreten worden.

Die sechs sympathischen Buam aus dem kleinen Ort am Starnberger See trugen natürlich alle Tracht. Hans-Peter Huber sagte die Musiktitel auf Deutsch, Französisch, Englisch und Bayerisch an. „Letzteres hat zwar keiner verstanden, aber es kam authentisch rüber“, sagt der Wirtschaftsingenieur und lacht. Als er und seine Freunde „All you need is love“, das mit der Marseillaise beginnt, anstimmten, jubelten die Zuhörer in euphorischer Vorfreude auf das Finale am nächsten Tag. „Am Sonntagnachmittag war ganz Paris aus dem Häuschen. Das war eine super Stimmung, die wir live miterleben durften“, schwärmt Hans-Peter Huber.

Mit dem Sieg im eigenen Land wurde es für die französischen Kicker zwar dann nichts, doch die Holzhauser feierten trotzdem – mit zwei Tischen voller fröhlicher Portugiesen, die sich freuten, dass jemand mit ihnen im Restaurant blieb, nachdem alle französischen Fußballfans enttäuscht abgezogen waren.

Tanja Lühr

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