S7-Verlängerung

Nach dem 18. März „wissen wir deutlich mehr“

Wolfratshausen/Geretsried – In weniger als vier Wochen reisen Delegationen aus Wolfratshausen und Geretsried nach München ins Bayerischen Innenministerium.

Dort nehmen sie am Abend des 18. März wie berichtet am zweiten Runden Tisch Platz, an dem einzig und allein die geplante S-Bahn-Verlängerung nach Geretsried diskutiert wird. „Ich denke, dass wir nach diesem Termin deutlich mehr wissen“, sagte Stadtrat Helmut Forster am Donnerstag in der Monatsversammlung der Bürgervereinigung Wolfratshausen. Eine Prognose wagte der Ex-Bürgermeister der Flößerstadt nicht. Denkbar sei, dass der Beginn der Gleisarbeiten verkündet wird. Es sei aber auch nicht auszuschließen, dass das gut 100 Millionen Euro teure Projekt zu Grabe getragen wird, „weil einfach kein Geld da ist“, so Forster.

Knackpunkt des Vorhabens ist der von der Bahn präferierte beschrankte Bahnübergang an der Sauerlacher Straße in der Loisachstadt. Die Stadt Wolfratshausen lehnt diese Variante kategorisch ab. Sie verlangt stattdessen einen Gleistunnel unter der Straße. Für dessen Bau hat Innenminister Joachim Herrmann Zuschüsse in Aussicht gestellt, sofern sich auch die beiden Städte und der Landkreis finanziell beteiligen. Die zusätzlichen Kosten für einen Tunnel schätzt die Bahn auf rund 30 Millionen Euro.

(cce)

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