Der Nachwuchs drängt nach

- Wolfratshausen/Gaißach – Von rennsportlichem Ehrgeiz bis zur Riesengaudi an einem herrlichen Wintertag erstreckte sich das Motivationsspektrum der rund 170 Teilnehmer, die am Sonntag zur Wolfratshauser Stadtmeisterschaft im Skifahren am Reiserlift in Gaißach antraten. Mit dem einen oder anderen grauen Haar mehr auf dem Kopf brachte Cheforganisator und Ski-Abteilungsleiter Schorsch Meiller im TSV Wolfratshausen die Riesenveranstaltung letztlich ganz gut über die Runden. Die goldenen Siegertrophäen des „offenen Rennens“ eroberten sich Verena Hlavacek (WSVI Icking) und der Eurasburger Hubert Trischberger.

von ewald j. Scheitterer <P>&#8222;Gut, dann sind wir Skifahrer wenigstens unter uns. Das hat auch sein Gutes&#8220;, kommentierte Meiller am Abend im TSV-Vereinsheim die Tatsache, dass nicht ein einziger Snowboarder zur Siegerehrung erschienen war. Auch das Startnummern-Wirrwarr, das ihm und seinem Stellvertreter Sepp Thalhammer einiges an Mehrarbeit beschert hatte &#8211; &#8222;sogar am Nachmittag mussten wir die Ergebnislisten dreier Klassen noch einmal umschreiben&#8220; &#8211; war nur noch eine Episode am Rande, als am Abend die Großveranstaltung erfolgreich abgeschlossen war. <P>Manfred Prankl freute sich &#8222;besonders, dass eine so große Anzahl Kinder am Start war&#8220;. Denn, so der TSV-Gesamtvorstand, &#8222;der Nachwuchs ist die Zukunft des Vereins&#8220;. Und Dritter Bürgermeister Helmut Forster wertete in einer kurzen Ansprache die Rekord-Teilnehmerzahl als &#8222;großen Erfolg&#8220; für den rührigen Verein. <P>Sportlich gesehen lagen Freude und Enttäuschung im Rennen nahe beieinander. So strahlten die beiden frisch gebackenen Stadtmeister über ihre Riesenpokale genauso wie die beiden neuen Vereinsmeister der Wölfe: Diesen Titel hatten sich Karin Fischer und Jörg Sauter gesichert, die den Riesenslalom im ersten Durchgang als schnellste Vereinsmitglieder bewältigt hatten. Im zweiten, vereinsoffenen Teil des Wettbewerbs waren die jeweils zehn besten Damen und Herren nochmals an den Start gegangen, um den so genannten Stadtmeister auszufahren. Während Oldie Schorsch Meiller diesmal die Elitekategorie versagt blieb, rettete seine elfjährige Tochter Sofia die Familienehre und durfte sich als insgesamt siebtschnellste Dame noch einmal beweisen. <P>Einen Favoritensturz im wahrsten Sinne des Wortes hatte es zuvor in der Damenkonkurrenz gegeben: Claudia Mannheim, die Abonnementsiegerin der vergangenen Jahre, scheiterte bereits am dritten Tor. &#8222;Dann bekam ich einen Schlag gegen den Ski und die Bindung ging auf &#8211; das war&#8217;s dann&#8220;, berichtete die 36-Jährige. Sie trug das Missgeschick mit Fassung und meinte: &#8222;Eigentlich warte ich schon seit Jahren darauf, dass einmal etwas Jüngeres nachkommt.&#8220; <P>

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