KATWARN löst für ganz Nürnberg aus - deutliche Warnung - Rauchsäule über Stadt

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Nasser Neubau: Lehrgänge fallen ins Wasser

- Geretsried – „Das ist eine wirklich ärgerliche Sache, die uns allen hier sehr weh tut.“ Dr. Christian Schwarz, Leiter der staatlichen Feuerwehrschule Geretsried, muss mit seinen Mitarbeitern an der eigenen Front kämpfen, nachdem ein abgerissener Wasserschlauch am 28. Dezember ein nagelneues Lehrgebäude nachhaltig unter Wasser gesetzt hatte. Mittlerweile steht fest: Der Schaden hat ein gewaltiges Ausmaß erreicht – mindestens 150 000 Euro. Etliche Lehrgänge müssen nach den Worten Schwarz’ ausfallen und zum Teil um ein ganzes Jahr nach hinten verlegt werden.

Von Hans Moritz <P>Was war geschehen? Dem Hausmeister war am Morgen des 28. Dezember jede Menge frisches Eis im Umfeld des gerade erst fertiggestellten Umweltschutzgebäudes aufgefallen. Bei genauerer Betrachtung stellte sich heraus, dass im Obergeschoss ein Schlauch, der eine Schutzanzug-Reinigungsanlage speisen sollte, abgerissen war. Das Wasser verteilte sich im ganzen Haus. Und das hätte in diesen Tagen seiner Bestimmung übergeben werden sollen, um darin unter anderem ABC-Schutz-Lehrgänge abzuhalten. <P>Zu Wochenbeginn tritt der Krisenstab zusammen, kündigt Schwarz in einem Gespräch mit unserer Zeitung an. &#8222;Bislang können wir bloß sagen, dass die Böden und Zwischendecken völlig durchnässt sind.&#8220; Sicher sei auch, dass vieles erneuert werden muss, &#8222;darunter auch ein 50 000 Euro teurer Kompressor, der im Erdgeschoss stand&#8220;. Die Abwicklung des Schadens hat das Hochbauamt Weilheim übernommen. <P>Das entbindet die Feuerwehrschule nicht davon, selbst aktiv zu werden: Teile des Seminarprogramms müssen über den Haufen geworfen werden. &#8222;Das Umweltschutzgebäude kann derzeit definitiv nicht genutzt werden.&#8220; Die einzigen, die dort Tag und Nacht arbeiten, sind eine Handvoll Trockneranlagen, die das nasse Mauerwerk retten sollen. Bereits in den nächsten Tagen hätten die ersten Seminare für Atemschutzgerätewarte starten sollen. Daraus wird nichts: &#8222;Vor März oder April werden wir dort nichts machen können&#8220;, ist der Schulleiter überzeugt. Weil der Seminarplan eng gestrickt ist, müssten sich die Teilnehmer darauf einstellen, erst in einem Jahr zum Zuge zu kommen. &#8222;Das ist wirklich sehr schade &#8211; für die Feuerwehrleute aus ganz Bayern, aber auch aus Sicht des Staates und damit der Steuerzahler, die den Neuba ja finanziert haben&#8220;, lamentiert Schwarz. <P>

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