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Start verbessert präsentierten sich die VSG-Volleyballer um (schwarze Trikots, v. li.) Fabian Liemer, Lukas von Stülpnagel und Thorsten Busch und gewannen zweimal.

Volleyball

Nervenstark im Krimi

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Die Herren der VSG Isar-Loisach haben mit Siegen über den  MTV Rosenheim II und den SV Neuperlach ihren zwischenzeitlichen Durchgänger wieder ausgebügelt.

Wolfratshausen– Die Volleyballer der VSG Isar-Loisach haben ihren Durchhänger wieder wettgemacht: Zwei Wochen nach dem rabenschwarzen doppelten 0:3-Spieltag gegen Putzbrunn und Freising II feierte das Team um Spielertrainer Korbinian Hölzl zwei Siege gegen den MTV Rosenheim II (3:0) und den SV Neuperlach (3:1). „Zum Glück verlieren auch die anderen Klubs – mit Ausnahme von Tabellenführer Grafing III – in schöner Regelmäßigkeit“, stellte VSG-Sportchef Bernhard Wilhelm fest. Seine Schützlinge sind nun mit 15 Punkten wieder auf Rang vier vorgerückt – dass man noch wie ursprünglich geplant um den Aufstieg mitspielen kann, schließt der Teammanager aus: „Wir können nur noch maximal 24 Zähler holen, das sind mindestens neun zu wenig.“

Der erste Kontrahent Rosenheim II sei ein „echter Aufbaugegner“ für die VSG gewesen, die auf Tobias Adamek (Prüfungen) verzichten musste. „Sie waren schwächer als bei ihrem Auftritt bei uns“, berichtete Wilhelm. Bis zum 10:10 hielten die Gastgeber im ersten Satz mit – „dann haben sie sich selbst geschlagen“. Mit drei 25:17-Satzgewinnen holte sich die Spielgemeinschaft das Match mühelos. „Wir haben uns sogar ein paar Nachlässigkeiten leisten können“, räumte der Sportchef ein.

Ein ganz anderes Kaliber war der SV Neuperlach, der mit einer tollen Aufholjagd und einem 3:2 gegen Rosenheim II auf sich aufmerksam gemacht hatte. „Die haben uns nichts geschenkt“, sagte Wilhelm, der von einem „Krimi“ sprach. Mit 26:24 holte die VSG den ersten Satz, gab aber Durchgang zwei mit 22:25 ab. Im dritten Abschnitt hatten die Münchner Pech, dass ihr regionalliga-erprobter Spielertrainer wegen Schulterproblemen vorzeitig vom Feld musste. „Da gab es einen Knick in ihrem Spiel“, so Wilhelm. Der Satz ging mit 25:13 an die VSG, die sich trotz erheblicher Gegenwehr des SVN auch den vierten Durchgang holte (25:22).

Das Fazit des Teammanagers über den Auftritt seiner Volleyballer fiel wohlwollend aus: „Die Aufgaben waren alle gut verteilt, und alle haben sich diesmal am Riemen gerissen. Aber es ist durchaus noch Luft nach oben.“ Zumal im Angriff gelte es bis zum Heimspieltag am 16. Dezember nachzubessern.

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