Neubau St. Matthias: Bürger beunruhigt

Wolfratshausen - Der Schulneubau auf dem Gelände von St. Matthias und die Pläne für Geschosswohnungsbau sowie Reihenhäuser auf dem Areal des alten Schulhauses werden von den Waldramern skeptisch beäugt.

„Wir brauchen eine großzügige Bebauung, weil bei einer dichten Bebauung kein Platz für oberirdische Parkplätze bleibt“, sagte ein Waldramer am Sonntag während des CSU-Bürgerstammtischs im Gasthaus Löwenbräu und forderte dazu auf, „dringendst einzugreifen“. Schließlich sei damit zu rechnen, dass in die neuen Wohnhäuser rund 500 Menschen einziehen werden, was etwa 150 Autos nach sich ziehen würde. Dass es dann bei rund 5000 Waldramer Einwohnern nur eine einzige Zufahrt zur B 11 gebe, sei ein untragbarer Zustand, hieß es.

Manfred Fleischer, Vorsitzender des CSU-Ortsvereins, garantierte, dass man ein „wachsames Auge“ auf die Planungen haben werde, sobald sie noch einmal im Bauausschuss diskutiert werden. Gleichzeitig forderte er die Waldramer dazu auf, sich auch aktiv einzubringen.

Dass beim Wohnungsbau in Wolfratshausen viel stärker auf die Logistk geachtet werden müsste, forderte während des CSU-Stammtischs ein Besucher aus Farchet. „Wir verstopfen uns sonst selbst“, klagte er und wies darauf hin, dass auch Farchet nur eine einzige große Aus- und Zufahrt habe. (njd)

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