Hat sich mit seinem Skulpturenweg in Happerg selbst ein Denkmal gesetzt: der Bildhauer Hans Kastler. Foto: schubert

Neue "Eurasburger Kunstmeile"

Eurasburg - Hans Kastler eröffnet seinen Skulpturenweg

Mit so viel Zuspruch hatte der Bildhauer zur Eröffnung seines Skulpturenweges niemals gerechnet. Viele waren am Samstagmittag gekommen, um die großen Skulpturen und Plastiken aus Gips, Bronze und Stein auf der Wiese neben seinem Atelier in Happerg bei Eurasburg zu bewundern. Natürlich kamen auch zahlreiche Kulturschaffende aus der Region vorbei: etwa der Filmemacher und Kulturpreisträger Wolfram Weiße aus Geretsried, Wolfratshausens Kulturreferent Wiggerl Gollwitzer, Albrecht Widmann vom Geretsrieder Kunstbunker sowie eine Menge Künstlerkollegen aus der Umgebung.

Peter Grassinger, langjähriger Freund Hans Kastlers und Ehrenpräsident des Münchner Künstlerhauses, brachte es auf den Punkt: „Der Skulpturenweg ist keine Vernissage auf Zeit, sondern wird als feste Kulturinstitution fortan hier verbleiben.“

Es ist der Kubismus, der den Künstler fesselt: „Ich überlasse nichts dem Zufall, alles ist genau überlegt und mit viel Gefühl gemacht.“ Seine jüngsten Objekte nennt Kastler augenzwinkernd „Stabimobs“, weil ein Teil starr, der andere beweglich ist. Damit schafft er in seiner räumlichen Bildhauerei, die Möglichkeit zur Veränderung. Dem Künstler gefällt, wie sich dadurch „tausende von Ansichten auftun“. Die Körpermitte seines metallischen „Flurwächters“, ein geometrischer Bursche aus Kuben und Quadern, lässt sich in alle Richtungen drehen. Er verweilt nun hier im Wiesengelände in Gesellschaft der weiblich-voluminösen „Venus“, dem noch feuchtfrischen „Florettfechter“ aus Gips und noch anderen Kunstgenossen Kastlers. (web)

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