Neue Gesichter, neue Trainer

- Münsing – Bürgermeister Michael Grasl sprach von „neuen Gesichtern, neuen Trainern“ und davon, dass „was weiter geht“ im Münsinger SV. Der Schriftführer des Sportvereins, Peter Linhuber, lieferte die passenden Zahlen: „Der Mitgliederstand hat sich im Vorjahr von 749 auf 780 vergrößert“, berichtete er auf der Jahresversammlung in der Münsinger Einkehr.

von KERSTIN franke <P>Auf dieses stabile Fundament kann Josef Leis, der bei den Vorstandswahlen am Freitagabend zum neuen Ersten Vorsitzenden gewählt wurde, nun aufbauen. Er übernimmt das Amt von Sebastian Schöfmann, der das Gremium in den vergangenen 16 Jahren geführt hatte (wir berichteten). Neuer Zweiter Vorsitzender wurde nach Wolfgang Holzer Matthias Rethfeld. Die Posten des Ersten Kassiers sowie des Ersten Schriftführers blieben mit Peter Schöfmann sowie mit Peter Linhuber gleich besetzt. <P>Änderungen gab es jedoch nicht nur in der personellen Besetzung, sondern auch in der Zusammensetzung des Vereinsausschusses: Nach langer Diskussion sprach sich die Mehrheit der 64 Anwesenden für eine Umformulierung der Satzung aus. Künftig stimmen in den Sitzungen zusätzlich zu den klassischen Kommissionsmitgliedern nicht mehr drei Beisitzer sowie der überfachliche Jugendleiter und die Spartenleiter Volleyball und Turnen ab. Stattdessen sind es fünf &#8211; in der Jahresversammlung gewählte &#8211; Beisitzer. Die Kritiker hätten diesen Vorstandsmitgliedern gerne jeweils spezifische Aufgabenbereiche zugeschrieben. Sonst könne es ja sein, &#8222;dass zum Beispiel niemand den Jugendfußball nachhaltig vertritt&#8220;, argumentierten sie. &#8222;Wählt die Leute, dann gibt es kein Problem&#8220;, erwiderte Peter Linhuber. Und so war es auch: Neben Andreas Bigalk, Anke Richter, Michael Sandherr und Harry Schmid ist für die nächsten zwei Jahre zudem der Jugendleiter Fußball, Christoph Bühring-Uhle, Beisitzer. <P>&#8222;Mein Ziel ist es, unseren traditionsmäßigen, echten Breitensportverein weiterhin interessant zu erhalten&#8220;, meinte Josef Leis zum Schluss und dankte seinem Vorgänger für die gute Vorarbeit. Einen großen Mitverdienst trage dieser vor allem an der Realisierung der Sportanlage, die die 319 Fußballer, 233 Turner, 123 Volleyballer und fünf Wintersportler nutzen konnten und können. <P>

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