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Starke Aktionen am Netz: Mittelangreifer Fabian Liemer (re.) mit Stefan Richter (li.).

Volleyball

Neue Hoffnung auf Relegationsplatz

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Die Herren der VSG Isar-Loisach sind nach Siegen gegen Hohenbrunn-Riemerling und Freising II auf Rang drei der Bezirksliga-Tabelle geklettert.

Wolfratshausen – Mit zwei Siegen wollten sich die Volleyballer der VSG Isar-Loisach in die Weihnachtspause verabschieden – was unter dem Strich geklappt hat: Gegen den TSV Hohenbrunn-Riemerling feierte die Spielgemeinschaft einen 3:0-Erfolg und erkämpfte sich gegen den SC Freising II ein knappes 3:2. „Das war die erwartet enge Kiste“, stellte Teammanager Bernhard Wilhelm nach dem Bezirksliga-Heimspieltag fest.

Voll motiviert durch einen 3:0-Pokalsieg unter der Woche in Holzkirchen starteten die ohne Außenangreifer Markus Meinl (Studium) angetretenen Gastgeber gegen Hohenbrunn. Der Tabellenvorletzte wehrte sich nach Kräften, doch die VSG setzte eine ganze Reihe von im Training erprobten Optionen um. „Wir greifen verstärkt über die Mitte und den Rückraum an und nutzen bewusst den Libero als Zuspieler“, verriet Wilhelm. Der erste Satz ging klar mit 25:18 an die Hausherren, sodass der Sportchef für den zweiten Abschnitt einige Spieler schonte. Tobias Adamek, Lukas von Stülpnagel und Andreas Tuth fügten sich nahtlos ins Team ein und sicherten einen weiteren Satzgewinn (25:15). Im dritten Durchgang ließ es die VSG etwas zu locker angehen, ehe Wilhelm beim 15:14 eine Auszeit nahm, um ein paar deutliche Worte an die Mannschaft zu richten. Das reichte zumindest, um am Ende mit 25:22 die Nase vorne zu haben.

Von einem deutlich anderen Kaliber war da der Landesliga-Absteiger Freising II, bestehend aus einer guten Mischung ehemaliger Regionalliga-Cracks und Talenten. In einem schnellen und spannenden Match liefen die Gastgeber zuerst permanent einem Rückstand hinterher und unterlagen – trotz überragender Aktionen von Mittelangreifer Fabian Liemer – mit 22:25. Eng ging es auch im zweiten Abschnitt zu, doch auch hier lag Freising ständig in Front und setzte sich mit 25:23 durch. Die Wende folgte im dritten Satz – und das trotz eines 0:5-Starts. Beim 8:6 kippte die Partie, und die VSG gewann auch dank eines starken Auftritts von Außenangreifer Stefan Richter mit 25:18. Ein Kopf-an-Kopf-Rennen sahen die Zuschauer im vierten Abschnitt, in dem sich das Team um Spielertrainer Korbinian Hölzl erneut durchsetzte (25:21). Freising gab sich nicht geschlagen, agierte aber nicht mehr konsequent und konzentriert, sodass die jetzt unbeirrt aufspielende VSG auch den Tie-Break mit 15:11 gewann.

Mit diesem Fünf-Punkte-Spieltag – und dank einer überraschenden 0:3-Pleite der Freisinger im Match gegen Hohenbrunn – haben sich die Farcheter Volleyballer auf Platz drei der Tabelle verbessert. „Ich habe große Hoffnung, dass es jetzt für uns wie im Vorjahr noch für die Relegation zur Landesliga reicht“, sagte Spielertrainer Hölzl. Seinen Aussagen zufolge will Spitzenreiter TSV Grafing III auf einen eventuellen Aufstieg verzichten; Nachrücker wäre der Zweitplatzierte (momentan MTV München III) und für die Relegation käme der Tabellendritte in Frage. Ihre Position festigen können die VSG-Herren am ersten Spieltag im neuen Jahr: Am Samstag, 13. Januar, sind ab 14 Uhr der SV Lohhof und der MTV München III zu Gast in der Farcheter Mehrzweckhalle.

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