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Gewählt: vorne Markus Geigel, dahinter (v. li.) Martin Geigel, Stephan Vogt, Martin Döhla, Hubert Kühn und Sebastian Böck.

Freiwillige Feuerwehr Ammerland 

Der neuen Führungsriege soll bald ein neues Haus folgen

Die Freiwillige Feuerwehr Ammerland steht unter neuer Führung. Zum Ersten Kommandanten wurde in der Jahresversammlung Markus Geigel gewählt, zu seinem Stellvertreter Stephan Vogt.

Ammerland – Auch im Feuerwehrverein gab es Neuwahlen: Martin Döhla löst Matthias Zündorff als Vorsitzender ab. Martin Geigel bleibt Kassenwart. Zum Schriftführer wurde Hubert Kühn gewählt, zum Vertrauensmann Sebastian Böck. Kassenprüfer sind Dominikus Bernwieser und Reiner Sailer.

Bürgermeister Michael Grasl bedankte sich in seinem Grußwort für die Zuverlässigkeit und Einsatzbereitschaft der 48 Aktiven. Er zeigte sich zuversichtlich, dass der Hochwasserschutz für Ammerland bald in Angriff genommen werden könne. Eine Anwohnerklage gegen das Projekt sei zurückgezogen worden, eine weitere werde es aller Voraussicht nach. Sobald das Hochwasserschutzsystem gebaut ist, kann die Feuerwehr endlich ihr neues Gerätehaus am Kapellenweg in Angriff nehmen. Laut Kassenwart Martin Geigel liegen dafür aktuell 149 000 Euro auf dem Vereinskonto.

Geehrt: (vorne v. li.) Dominik Sedlmeir, Werner Böck und Reiner Sailer, in der Mitte Michael Döhla, Markus Geigel und Tobias Lämmle, (hinten v. li.) Felix Röder und Niklas Grünwald.

„Mein größter Wunsch wäre es, dass wir das Haus 2023 zum 150-jährigen Jubiläum der Ammerlander Feuerwehr einweihen können“, sagte der scheidende Vorsitzende Matthias Zündorff. Er blickte zurück auf den äußerst erfolgreichen Tag der offenen Tür, der 2017 nach über zehn Jahren Pause erstmals wieder stattgefunden hatte.

Der bisherige Kommandant Rainer Wagner berichtete von nur sechs Einsätzen im vergangenen Jahr. Die Feuerwehrmänner hatten dem Veterinäramt in Bad Tölz eine tote Ente mit Verdacht auf Vogelgrippe gemeldet. Eine Untersuchung bestätigte den Verdacht jedoch nicht. Zweimal halfen die Freiwilligen der Ammerlander Wasserwacht – einmal beim Auspumpen eines Boots und einmal beim Entfernen eines gekenterten Boots, das an der Wasserwachtstation gestrandet war. Zweimal rückten sie wegen einer Brandmeldeanlage aus, die wegen verbrannten Essens und Wasserdampf Alarm geschlagen hatte. Einmal schließlich galt es, einen auf die Straße gestürzten Ast mit dem Frontlader beiseitezuschieben.

Rainer Wagner bedankte sich zum Schluss seiner Amtszeit ausdrücklich bei der Ammerlander Bäckerei Graf, die zu jeder Übung Semmeln und Brezen spendiert. 

tal

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